Planen für das Alter

Wann? 29.05.2017 17:00 Uhr

Wo? Kurbel, Hasenstraße 15, 46119 Oberhausen DE
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Oberhausen: Kurbel |

Mit diesem Slogan lädt die Sozialdezernentin zu Bürgerversammlungen in der Tagespresse zum Workshop ein.

Die zweite von drei Versammlungen fand in dem Quartier Sterkrade statt. Wie bei der ersten Anhörung im Mehrgenerationenhaus Alte Heid lenkten Moderatoren der Uni Bochum die mehrstündige Veranstaltung. Die dritte Veranstaltung ist am 29.5.17 in der Hasenstr.15 in Osterfeld beim Verein „Die Kurbel“.

Im Eröffnungsstatement von Frau Münich besteht für die Zuhörer die Hoffnung die Stadt will mit Betroffenen/Bürgern für die Zukunft planen, sie werden gefragt.

In den drei Foren Wohnen, Gesundheit und Pflege, Soziale Kontakte wird abgefragt. Wie z.B. „Was läuft schon gut / nicht so gut in Oberhausen“, Was wünschen Sie sich kurzfristig, längerfristig (in drei Jahren).

In der anschließenden Diskussion wurde in Sterkrade erkennbar, die Auswertung ist eine Vorarbeit für die Verwaltung in Form einer Anhörung für eine Vorlage für den Rat in 2018. Eine weitere aktive Mitwirkung und Einflussnahme der Bürger ist nicht in Sicht oder vorgesehen.

Dies muss nicht so sein!

Vielleicht treffen sich engagierte Bürger zum Aufbau eines Quartiersportals, um als erstes die vielen Aktivitäten und Veranstaltungen aufzuzeigen. Vielleich besteht die Möglichkeit die Umsetzung im Rahmen des Quartiermanagementprojektes im Seniorenzentrum Gute Hoffnung zu gestalten. Sollte dieser Schritt gelingen, wäre der Anfang eines Netzwerkes älterer Menschen in der digitalen Gesellschaft gegeben. Ein weiterer Wunsch war nach einem Stadtplan für Senioren mit dem Standort öffentlicher Toiletten, Defibrillatoren, Veranstaltungsorte, barrierefreier Geschäften etc.

Ein wichtiger Aspekt ist der Wunsch der älteren Menschen nach möglichst langer Selbständigkeit und Autonomie. Dies kann nur gewährleistet werden, wenn in den Kommunen geeignete Lebensverhältnisse existieren, die eine selbständige Lebensführung im Nahbereich, im Quartier fördern und möglich machen. Stadträte und Verwaltung müssen stärker für die Prozesse sensibilisiert werden. Solange Altenhilfe keine Pflichtaufgabe der Kommune ist, müssen Bürger sich einbringen und notwendige Schritte einfordern. Rechtzeitig für die Zukunft über 2020 hinaus planen.

Gegenseitige Hilfe entwickelt ein Gemeinschaftsgefühl. Wir müssen uns aktiv einbringen für eine lebendige Nachbarschaft. Nehmen Sie die Chance der Anhörung wahr!
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