Schranz: Ein schönes Zeichen für Gemeinsamkeit

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CDU feierte Fastenbrechen. Besuch auch im Friedensdorf

Zwei ganz wichtige Termine zum Miteinander verschiedener Religionen und Kulturen standen jetzt für den Fraktionsvorsitzender und Oberbürgermeisterkandidat der CDU Daniel Schranz auf dem Programm. Mit ihrem Landesvorsitzenden Armin Laschet, der Bundestagsabgeordneten Cemile Giousouf und Teilnehmern aus allen gesellschaftlichen Schichten feierte die Oberhausener CDU zum ersten Mal das gemeinsame Fastenbrechen iftar. Auf Einladung der Ruhr Business Plattform (RBP), der Union der Vielfalt und der CDU waren etwa 100 Gäste nach Sonnenuntergang ins Restaurant Cattivo an der Centropromenade gekommen.

Als „schönes Zeichen für Gemeinsamkeit in Oberhausen“ wertete Schranz die Zusammenkunft. „Hier in unserer Stadt leben, wohnen und arbeiten Menschen aus rund 130 Ursprungsnationen. Eine große Zahl von ihnen ist voll integriert und lebte gerne hier.“ Der CDU-Politiker machte aber auch darauf aufmerksam, dass an vielen Stellen noch die Willkommenskultur fehle. „Wir brauchen zusätzlichen Ansporn durch die Verwaltung. Sicherlich können auch Initiativen und Kampagnen helfen. Deswegen hat meine Partei beispielsweise einen Integrationspreis initiiert.“

Schranz forderte, einen kritischen Blick auf die Einbürgerungszahlen in Oberhausen zu werfen. „Während im Jahre 2013 noch 434 Menschen einen deutschen Pass erhalten haben, waren es 2014 nur noch 388. Das ist ein Minus von mehr als 10 Prozent.“

Noch am Nachmittag hatte die Abordnung das Friedensdorf Oberhausen International besucht, wo Mitglieder der Union der Vielfalt dem Friedensdorfleiter Thomas Jacobs einige Präsente für die Kinder überreichte. „Zum Ramadan gehört auch, dass die Menschen anderen Menschen durch Spenden Gutes tun“, erläuterte Schranz. „Bei einer Einrichtung, die wie unser Friedensdorf ihresgleichen sucht, macht das Geben den Schenkenden ganz besondere Freude.“
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