50 Jahre Verbraucherzentrale in Oberhausen

50 Jahre Beratungsstelle Oberhausen: OB Daniel Schranz, Beratungsstellenleiterin Angelika Wösthoff und NRW-Verbraucherzentralenvorstand Wolfgang Schuldzinski. Foto: privat
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1967 öffnete die Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW ihre Pforten, in diesen Tagen besteht sie 50 Jahre: die Verbraucherzentrale in Oberhausen. Rund 750.000 Ratsuchende haben in diesem halben Jahrhundert auf die Dienstleistungen des dortigen Beratungsstellenteams gesetzt.

Zum runden Jubiläum reihte sich auch Oberbürgermeister Daniel Schranz in die Riege der Gratulanten aus Politik, Verwaltung und Verbänden ein.
NRW-Verbraucherzentralenvorstand Wolfgang Schuldzinski begrüßte die Gäste mit dem Hinweis: „Unser Ziel, Verbrauchern als dem schwächeren Marktpartner zu mehr Durchsetzungskraft und Rechten zu verhelfen, hat auch 2017 nichts von seinem Anspruch eingebüßt. Geändert haben sich allerdings die Methoden: Mit Haushaltsgeräteberatung in den 1960er-Jahren in Schwung gekommen, zeigen sich die Verbraucherschützer heute mit einem dichten Beratungsstellennetz als kompetente Dienstleister rund um Verbraucherberatung und -information.“
Schuldzinski lobte die konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Oberhausen und dankte vor allem den politisch Verantwortlichen für die gesicherte Finanzierung. Oberbürgermeister Daniel Schranz hob in seinem Glückwunsch die besondere Bedeutung der Verbraucherzentrale für die Stadt Oberhausen hervor: „Die Beratungsstelle ist eine der zentralen Dienstleistungs- und Beratungsinstitutionen für die Bürger unserer Stadt. Hier gibt es bürgernahen Zugang zu Rat und Recht im Verbraucheralltag. Insbesondere die Rechtsberatung erweist sich – vor allem für die Menschen mit geringem Einkommen – als unverzichtbare Anlaufstelle, um sich vor Übervorteilung zu schützen oder um unberechtigte Forderungen abzuwenden. Das hilft nicht nur im Einzelfall, sondern erspart auch aufwendige Verfahren vor Gericht. Durch Information und Aufklärung, Beratung und Unterstützung stärkt sie die Verbraucher und ist aus unserer Stadt einfach nicht wegzudenken.“
Beratungsstellenleiterin Angelika Wösthoff nutzte die Feierstunde zu einem Streifzug durch die zurückliegenden Jahre der Verbraucherarbeit. Ratsuchende erhielten in der Verbraucherzentrale in Oberhausen stets aktuelle Informationen und rasche Hilfe bei allen Problemen rund um den privaten Haushalt. Tests zu Produkten und Tipps zu Dienstleistungen waren dabei ebenso gefragt wie Rechts- und Versicherungsberatung. Später gesellten sich angesichts knapper werdender privater Haushaltskassen die Beratung zu Geld- und Kreditproblemen und die Beratung zum rechtlichen Gesundheitsschutz hinzu. Darüber hinaus ergänzt die Energieberaterin seit 2015 mit vielfältigen Informationen und Anregungen zum Energiesparen das umfangreiche Beratungsspektrum.

Stärkere Vernetzung

In einer Talkrunde mit der Oberhausener Gleichstellungsbeauftragten Britta Costecki, der ehrenamtlichen Koordinatorin der Flüchtlingshilfe Ingrid Wenzler sowie mit Karl Hörnschemeyer, Leiter der Schuldner- und Insolvenzberatung des Diakonischen Werkes in Oberhausen, loteten die Talkgäste mit Beratungsstellenleiterin Wösthoff Nutzen und Chancen einer stärkeren Vernetzung und der weiteren Zusammenarbeit aus.
Fazit der Runde: Eine gute Kooperation vor Ort wird auch künftig Fundament für eine erfolgreiche Verbraucherarbeit sein.

Autor:

Klaus Bednarz aus Dinslaken

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