Alkohol am Karnevalszug

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Ein Schnaps gehört beim Karneval dazu, aber nicht in den falschen Händen.

Heiner Dehorn, Präsident des Hauptausschusses Oberhausener Karneval hatte gemeinsam mit der Polizeipräsidentin Kerstin Wittmeier jetzt zum ersten Treffen des Runden Tisches alle Verantwortlichen aus der Stadt ins Polizeipräsidium eingeladen.

Auslöser des Runden Tisches war die öffentliche Diskussion, dass vermehrt stark alkoholisierte Kinder und Jugendliche beim letzten Karnevalsumzug aufgegriffen worden sind. Hier wollen nun alle Verantwortlichen Licht ins Dunkel bringen. Haben wir es mit steigendem Alkoholkonsum zu tun? Und, was können wir präventiv tun? Das waren Fragen, die erstmalig in diesem Kreis diskutiert worden sind.

Probleme am Zug

Einig waren sich alle, es gibt nur wenige Bereiche entlang des Zuges die problematisch sind, überwiegend wird friedlich und fröhlich gefeiert.
Ordnungsdezernent Frank Motschull stellt fest: „Bei den gemeinsamen Jugendschutzkontrollen durch Stadt und Polizei wurden keine stark alkoholisierten Kinder angetroffen“.
Polizeipräsidentin Kerstin Wittmeier teilte mit: „Unabhängig von der Frage, ob wir es mit alkoholisierten Kindern oder Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen zu tun haben, bereiteten mir die vermehrt aggressiv auftretenden jungen stark alkoholisierten Menschen Sorge. Wir haben es mit einem zunehmenden Aggressionspotential zu tun, dieses richtet sich nicht nur gegen Polizeibeamte sondern trifft auch im Zug teilnehmende Karnevalisten. Das können und werden wir nicht akzeptieren. Eine kleine Minder-heit, die oft selbst kein Interesse am Karneval hat, darf für sich nicht das Recht rausnehmen eine tolle Veranstaltung zu stören.“
Wie geht es jetzt weiter? Um wirkungsvolle Maßnahmen zu erarbeiten, wird erstmal ein Lagebild erstellt. Dieses wird Grundlage für weitere Überlegungen und konkrete Maßnahmen werden.
Ende August treffen sich alle Beteiligten wieder, um ein Konzept aus „einem Guss“ abzustimmen. Einig sind sich alle bereits heute, es geht nur gemeinsam.
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