Informierte Opfer sind stark

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Opfer von Straftaten haben feste, unumstößliche Rechte – zum Beispiel auch umfassenden Informationsanspruch darauf, was während des Strafprozesses geschieht. Darauf weist der Weiße Ring, Deutschlands größte Hilfsorganisation für Kriminalopfer, zum Tag der Kriminalitätsopfer hin.
„Opfer von Straftaten müssen massive Einschnitte in ihr Leben verkraften. Oft müssen sie jahrelang darum kämpfen, Tatfolgen nicht nur körperlich, sondern auch seelisch zu überwinden. Die Kenntnis ihrer Rechte und die Gewissheit, durch Informationen in den Strafprozess sensibel und behutsam mit eingebunden zu sein, könne enorm dabei helfen, Erlebtes zu verarbeiten“, so die Mitarbeiterin der Außenstelle Oberhausen Kirsten Etzbach.
Seit dem 1. Januar 2016 greifen neue gesetzliche Bestimmungen, die insbesondere die Informationsrechte von Opfern ausweiten: So profitieren Opfer nun unter anderem davon, dass sie Informationsanspruch auf Zeit und Ort der Hauptverhandlung, auf Schutz- und Entschädigungsmaßnahmen, aber auch auf Zugangsmöglichkeiten zu Hilfs- Dolmetscher- und Übersetzungsangeboten haben.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Außenstelle Oberhausen des Weißen Rings helfen Opfern von vorsätzlichen Straftaten. Sie klären über Opferrechte auf und helfen im Einzelfall mit finanziellen Soforthilfen zur Überbrückung finanzieller Notlagen, begleiten zur Polizei, zum Gericht oder zu Rechtsanwälten, vermitteln psychologische Betreuung, erledigen Behördengänge oder begleiten dorthin und helfen bei der Beschaffung einer neuen Wohnung oder bei einer Namensänderung.
Den Weißen Ring in Oberhausen erreichen Opfer vorsätzlicher Straftaten unter Tel.: 604495 oder unter WR-Oberhausen@gmx.de.
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