Verboten: Sitzen auf dem Autodach - Regeln für Fans zur Fußball-WM 2018

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Foto: Polizei Oberhausen
Schwarz-rot-goldenen Fahnen hängen bereits aus vielen Fenstern, Autos sind dekoriert und die Spannung steigt. Heute startet die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Damit alle Beteiligten fröhlich, friedlich und sicher feiern können, müssen Fans einige wichtige Regeln unbedingt beachten.

Die Erfahrung zeigt, dass Fans gerne mit spontanen Autokorsos die Siege ihrer Mannschaft feiern. Das Sitzen auf Dächern, Motorhauben oder im offenen Kofferraum ist während der Fahrt verboten. Ebenso das Herauslehnen aus offenen Fenstern oder Dächern. Dieses Verhalten ist sehr gefährlich und kann durch die Polizei nicht toleriert werden.Gerade hinsichtlich des Herauslehnens gilt es außerdem zu bedenken, dass bei einem Unfall der Versicherungsschutz erlöschen kann, wenn sich zeigt, dass ein Fahrer in dieser Weise gehandelt hat.

No-Go: Alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss fahren

Fans müssen außerdem darauf achten, dass der Fahrer freie Sicht hat. Fahnen, Schals und andere Accessoires dürfen ihn nicht stören. Dazu ist immer ein ausreichender Sicherheitsabstand einzuhalten. Und auch wenn gefeiert wird, ist das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ein No-Go.Wer ab 0,3 Promille auffällig fährt oder sogar einen Unfall verursacht, ist mit großer Sicherheit seinen Führerschein los. Fans sollten außerdem auf das Zünden von Feuerwerkskörpern und bengalischen Feuern verzichten. Das ist nicht nur verboten, sondern gerade in einer Menschenmenge auch sehr gefährlich.


Die Polizei Oberhausen ist gut vorbereitet und wird grundsätzlich tolerant sein. Aber nicht immer kann ein Auge zugedrückt werden. Sobald es irgendwo gefährlich wird, schreitet die Polizei konsequent ein.Die Beamten werden außerdem dafür sorgen, dass Fangesänge, Hupen und laute Musik, vor allem in den Abend- und Nachtstunden, für Unbeteiligte nicht unerträglich werden. Wir werden im jeweiligen Einzelfall das Bedürfnis der Fans, ihre Freude zu zeigen, und den berechtigten Anspruch der Anwohner auf Nachtruhe gegeneinander abwägen und erforderlichenfalls den Korso beenden.
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