Wirtschaftsregion Dortmund: Ein Motor des deutschen Mittelstandes

Anzeige

Die Wirtschaftsregion Dortmund umfasst geografisch das westfälische Ruhrgebiet und ist einer der attraktivsten Standorte für Unternehmen aus Industrie, Handel sowie dem Dienstleistungssektor in Nordrhein-Westfalen. Im Zuge des Strukturwandels der Ruhrregion hat sich Dortmund zu einem rasant anwachsenden Technologiestandort entwickelt, dessen Entwicklung durch die lokale Wirtschaftsförderung entscheidend vorangetrieben wird.

Warum ist der Standort rund um Dortmund heute wieder so attraktiv?

Die Region im Umkreis der Ruhr ist seit der Kohlekrise von einem anhaltenden, strukturellen Wandel betroffen, der das Gesicht der lokalen Wirtschaftslandschaft nachhaltig verändert hat. Wo früher der Bergbau den Arbeitsmarkt dominierte, findet sich heute ein gut verknüpftes Netzwerk aus Wissenschaft, Gewerbe, Industrie und Technologie. Diese Entwicklung ist unter anderem auf das Dortmund-Project (ein Public Private Partnership zwischen der Kommune sowie ThyssenKrupp und McKinsey & Company) zurückzuführen, das zum Ziel hat, die durch den Strukturwandel in Dortmund bedingte Beschäftigungslücke zu schließen und neue Leitbranchen in der Region zu etablieren.

Als führende Wirtschaftsbereiche wurden hier Logistik, Mikrosystemtechnik (MST), Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Gesundheitswirtschaft, Biomedizin und Energietechnik ausgewählt. Seit 2005 ist das Projekt ein Teil der Dortmunder Wirtschaftsförderung und zielt aktuell darauf ab, bis 2018 die Arbeitslosenquote bei gleichbleibender Einwohnerzahl auf einen einstelligen Wert zu senken.

Weshalb wird Dortmund und Umland als zukunftssicherer Standort gehandelt?

Die Sicherheit in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung einer Region ist maßgeblich von den vorherrschenden weichen und harten Standortfaktoren abhängig. Hier profitiert das Gebiet rund um Dortmund vor allem von seiner zentralen Verkehrslage innerhalb Europas. So umfasst der Markt im Umkreis von nur 250 km eine Anzahl von rund 60 Millionen Menschen, was mehr als 15 Prozent der gesamten EU-Bevölkerung entspricht. Im Vergleich zu anderen Ballungszentren verfügt das Gebiet dabei über eine außerordentlich leistungsstarke Verkehrsinfrastruktur, die sowohl über direkte Anschlüsse an das Straßen-, Schienen- und Wasserstraßennetz verfügt als auch den Zugang zum internationalen Luftverkehr ermöglicht.

Weiterhin bietet der Ruhrpott mit einer aktuellen Einwohnerzahl von 4,6 Millionen Einwohnern auf einer Fläche von 3.900 Quadratkilometern Unternehmen einen starken Absatzmarkt sowie ein großes Arbeitskräftepotential in der unmittelbaren Umgebung. Auch im Bereich der weichen Standortfaktoren bietet das Dortmunder Umland mit einem reichhaltigen Bildungsangebot in Kombination mit vergleichsweise günstigen Mieten hervorragende Aussichten für Unternehmen und Gründer. Aufgrund der hohen Dichte an großen Städten im Ruhrgebiet, stehen Menschen hier darüber hinaus vielfältige Einkaufs- sowie Freizeitmöglichkeiten im Bereich Kultur, Sport und Natur zur Verfügung.

Welche Branchen sind in Dortmund besonders häufig anzutreffen und wie sieht die zukünftige Entwicklung aus?

Die zuständige IHK Dortmund beherbergt rund 57.000 Mitgliedsunternehmen und steht stellvertretend für die Leistungsfähigkeit der westfälischen Ruhrregion. Ansässige Unternehmen in Dortmund sind dabei zum Großteil dem Mittelstand zuzuordnen, wobei die Stadt nach wie vor einen industriellen Kern besitzt. Mit einer Verkaufsfläche von etwa 658.000 Quadratmetern ist Dortmund im Bereich des Einzelhandels der wichtigste Standort im gesamten Gebiet.

Ein weiteres Standbein der Dortmunder Wirtschaft ist der Finanzsektor, der rund 5,36% der Gesamtbeschäftigen beherbergt. Aktuelle Zahlen zur Wirtschaftsregion Dortmund zeigen, dass sich neben den Leitbranchen der Stadt - die aus dem Dortmund-Project hervorgingen - in jüngster Vergangenheit vor allem Unternehmen aus den Bereichen Informationstechnologie (IT), Mikro- und Nanotechnologie sowie Robotik angesiedelt haben, die als besonders zukunftsweisend gelten.

Welche positiven Auswirkungen hat die wirtschaftliche Entwicklung für Menschen und Unternehmen in der Region?

Die durch den Strukturwandel hervorgerufene Entwicklung im Gebiet rund um Dortmund hat zu Folge, dass sich die westfälische Ruhrregion zu einer der wichtigsten Wirtschaftszentren im Bundesland Nordrhein-Westfalen entwickelt hat. Neben mittelständischen Betrieben haben sich aus diesem Grund hier auch viele international tätige Unternehmen und Konzerne angesiedelt, die den Menschen auch in der Zukunft große Sicherheit in Bezug auf den Arbeitsmarkt bieten. Das große Angebot an Hochschulen und Forschungszentren zieht darüber hinaus viele Studenten in die Region und sorgt für einen kontinuierlichen Nachschub an gut ausgebildeten Fachkräften, von denen Unternehmen profitieren.

Die Entwicklung der Wirtschaftsregion Dortmund im Überblick

Zusammengefasst ist die Region um Dortmund ein Paradebeispiel für einen erfolgreichen Strukturwandel, der die von der Schwerindustrie geprägte Landschaft in einen modernen, aufstrebenden Wirtschaftsstandpunkt verwandelt hat, an dem sich zukunftsweisende Branchen ansiedeln. Die enge Verknüpfung von Industrie, Handel, Dienstleistungen, Bildung und Wissenschaft gepaart mit den guten Standortfaktoren ist dabei ein entscheidender Schlüssel für den wirtschaftlichen Aufschwung der Region.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.