165.000 am Zug

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Wenig Einsätze für die Polizei - Betrunkener verprüht Pfefferspray in einer Diskothek

Am Karnevalssonntag versammelten sich nach Angaben des Veranstalters etwa 165.000 Jecken entlang der Zugstrecke durch Alt-Oberhausen. Die Polizei war mit eigenen sowie mit Unterstützungskräften im Einsatz.

Im Vorfeld des Umzuges beschäftigte die Drohung eines Unbekannten gegen den Oberhausener Karnevalsprinz die Ermittler der Kriminalpolizei. Auch wenn die Drohung nach umfangreichen Überprüfungen, Ermittlungen, Durchsuchungen und Gesprächen mit dem betroffenen Prinzen als nicht ernsthaft bewertet wurde, verstärkte die Polizei ihre Sicherheitsmaßnahmen im Zugverlauf noch einmal.
Am Ende des Umzuges zeigte sich Einsatzleiter Georg Bartel zufrieden: "Insgesamt ziehen wir auch in diesem Jahr wieder ein positives Fazit. Uns sind bisher keine herausragenden Vorfälle bekannt geworden."
Nur in wenigen Fällen mussten Polizeibeamte wegen stark alkoholisierter Personen eingreifen. Eine Person verletzte sich ohne Fremdeinwirkung.
Ein alkoholisierter Bottroper (26) hat am Sonntag gegen 21.40 Uhr im Foyer der Diskotheken Turbinenhalle und Steffy Reizgas versprüht. Hierdurch bedingt klagten 13 Personen über Augenreizungen und Atembeschwerden. Die Berufsfeuerwehr Oberhausen setzte Rettungskräfte ein, um die Verletzten vor Ort zu behandeln. Sieben Personen wurden in ein Krankenhaus gebrachrt. Sechs Verletzte wurden vor Ort nach erfolgter Behandlung entlassen.
Nachdem die Diskothek zunächst evakuiert wurde, konnten die Besucher diese nach Querlüftung wieder betreten. Der Täter wurde festgenommen. In zahlreichen Wohnungen entlang der Zugstrecke wurde gefeiert.
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