... and the winner is

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69ers Herren 4 schlägt Mülheimer TG - 2.KL

Zugegeben, gegnerische Teams wirken etwas überrascht, wenn es für ein Spiel wörtlich in den Keller geht. Dass Spiele hier jedoch keineswegs unterirdisch sind, stellte die "Getto-Gang" um Coach Tobias "Knacki" Zylla gestern erneut unter Beweis.

Mit hohem Spieltempo und einem noch höheren Adrenalinspiegel im Blut ging es mit Vollgas ins erste Viertel. Wieder waren es die Starting Five, die den Weg für den Spielverlauf vorgaben. Chojnacki bewies ein souveränes Auge für Zuspiele auf Miyanyedi, der auch kleinste Lücken zu nutzen wusste und dank enormer Sprungkraft die Defense von oben überspielte. Mit 20:13 brachten die Jungs das erste Viertel nach Hause.

Mit mehr "alten Hasen" auf dem Feld wurde das Spiel etwas robuster und ruhiger. Im Rebounding war "The Machine" Bloch kaum zu bremsen. Point Guard Noori trug mit satten 10 von 17 erzielten Punkten zum Ausbau der Führung entscheidend bei. Allerdings konnte Mülheim mit einer guten Dreierquote gegenhalten. Mit 37:27 (17:14) Zählern ging es in die Kabinen.

Im Mülheimer Team machten sich Unmut und auch teils bei vereinzelten Spielern Aggressionen breit. Besonders ein Spieler der TG überzeugte eher durch schauspielerisches Talent als durch Spielvermögen. Die 69ers ließen sich allerdings nur bedingt davon beeindrucken. Wieder waren Chojnacki und Miyanyedi federführend, "Mr. 100 Prozent" Peters rundete die Sache ab.
53:40 (16:13) Spielstand vor dem letzten Viertel.

Im finalen Viertel machte sich dann bei den 69ers wieder ein bisschen Übermut breit. Mit 13 Punkten Vorsprung ist aber definitiv kein Spiel "safe". Mülheims Brudergespann zeigte sich jetzt wurfstark und treffsicher von der Dreierlinie.
Nun mussten definitiv die Oldies der Sterkrader das Ruder übernehmen. Klare Anweisungen in der Defense, einen kühlen Kopf bewahren - zwingend notwendige Ansagen, die zur Führung der TG in der letzten Spielminute erfolgten.Ausgleichtreffer 69ers, Crunchtime at its best! Anschlusstreffer Sterkrade, jetzt musste die Zeit ausgespielt werden. 4 Freiwürfe Mülheims verschafften allen Beteiligten nochmal einen guten Adrenalinschub. Doch die TG zeigte Nerven und verlegte alle Möglichkeiten.

Ein Spiel, wie es sich jeder Zuschauer wünscht - von Feiern bis Zittern und zurück war alles dabei.

TC go!

Für die 69ers traten an:

Noori (22), Weckmann, Banda, Huber, Miyanyedi (10), Chojnacki (13), Kappe (8), Peters (1), Kabut (2), Bloch (9)
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