2 mal Podium bei 2 Ultras in 2 Wochen

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Sascha Kowalski hat es in letzter Zeit in die Natur verschlagen. Fernab von flachen Straßenmarathon Veranstaltungen suchte Kowalski neue Herausforderungen. Den Anfang machte am 12.04.2015 der Bilstein Ultra-Marathon, welche im Kaufunger Wald nähe Kassel ausgetragen wird.

Entschied man sich für die Ultra-Variante, so hatte man 57km inkl ca. 1,600 Höhenmeter zu bewältigen. Diese wollte Kowalski diesmal ein wenig defensiv angehen und lies die Spitzgruppe erstmal ziehen. Nur ein kleiner Anteil der Strecke war mit Asphalt bedeckt, der Rest der Strecke waren Forstwege und Trail Abschnitte quer durch den Wald. "Das ist wirklich ein ganz anderes Laufgefühl, besonders bei den technischen Abschnitten muss man sehr aufpassen und Konzentriert bleiben, doch genau das macht den Reiz aus", so Kowalski.

Mit sichtlich viel Freude machte sich der Nordtriathlet dran das Feld ein wenig von hinten aufzurollen und machte besonders bei den steilen Downhill parts Plätze gut und arbeitet sich bis auf Platz 3 vor. Diese Platzierung konnte er bis 1,5k vor den Ziel halten, wo er nochmal an einer Verpflegungsstation halt machte. "Ich dachte, hinter mir kommt lange nichts, da mir sämtliche überholten Läufer nichts entgegenzusetzen hatten." Doch ein Läufer vollbrachte ein noch kuriosere Aufholjagt als Kowalski und überraschte den Tackenberger und zog vorbei.

Den zeitlichen Verlust, welcher dieser Überraschungseffekt mit sich brachte, konnte Kowalski nicht mehr aufholen und kam mit 15 Sekunden Rückstand auf Platz 4 liegend in 4:45:09h in Ziel, was ihm jedoch immerhin noch in der AK M30 Platz 2 einbrachte.

2 Wochen später ging es dann am vergangenen Samstag zur größten Talsperre in Deutschland zum Bleilochlauf. Hier wurden bei der Ultra-Distanz 'lediglich' 46k und ca. 1,100 Höhenmeter angeboten. Bei diesem Event hatte Kowalski in 2014 seinen ersten Ultra-Lauf absolviert und sollte die Strecke daher eigentlich kennen. Jedoch kann man mitten im Wettkampf mal ein wenig die Übersicht verlieren und ggf. falsch abbiegen.

Dies ist Kowalski leider bei der diesjährigen Ausgabe bei der 30k Marke passiert, was ihm zusätzliche 4k auf der Uhr einbrachte. Auch hier lag er zu dem Zeitpunkt auf Gesamtrang 3. "Nachdem ich wieder auf der richtigen Strecke war, war die Luft natürlich raus." resümiert Kowalski. Er hat zwar nochmal versucht fahrt aufzunehmen, jeodoch war der Abstand zu den Vorderleuten zu groß, wie dem Tackenberger bei der folgenden Verpflegungsstation mitgeteilt wurde.

Etwas enttäuscht erreichte er in 4:01:01h auf Platz 9 das Ziel. Als kleiner Trost diente Platz 3 in der AK M30.
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