Auch das Rückspiel geht deutlich an die Damen von Adler Frintrop

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Sterkrade 69ers U17 verlieren erneut gegen Adler Frintrop

Sterkrade 69ers – Adler Frintrop 28:60 (9:35)

Nach dem hohen Sieg am Freitag stand bereits am Montag das nächste Freundschaftsspiel an. Gegen die Damen aus Frintrop hatte man bereits vor den Ferien gespielt und 35:62 verloren.
Das erste Viertel war dann eine Katastrophe und Trainer und Zuschauer wunderten sich, wie sang und klaglos die Mädels von den Damen aus Essen zerlegt wurden. Das 1:25 ging völlig in Ordnung, anscheinend hatten es sich die Mädels ähnlich einfach vorgestellt, wie am letzten Freitag.
In der Viertelpause gab es dann einige kleinere Korrekturen. Es gelang nun besser die große Centergarde der Frintroperinnen zu stören und es gab auch nicht mehr so viele zweite Wurfchancen. Im Angriff wurden die Mädels nun auch etwas mutiger, unter dem Strich führte dies zu einem nahezu ausgeglichenem zweiten Viertel (8:10).
In der Halbzeitpause wurden nun die Schwächen in der Defense klar besprochen. Frintrop hatte mit aller Routine gut gezeigt, wo die Lücken in der neuen Verteidigung sind. Im Angriff sollten die Mädels sich einfach mehr trauen und den Ball und sich selber mehr bewegen.
Insgesamt wurden die Vorgaben nun besser umgesetzt, allerdings war die Last im Angriff auf zu wenige Schultern verteilt. Denise erzielte 11 von 15 Punkten, dabei auch ein schöner Sprungwurfdreier. Am Ende konnten die Mädels das Viertel mit 15:11 für sich entscheiden.
Im letzten Viertel war dann die Luft raus. Die Fastbreaks wurden nicht konsequent zu Ende gespielt und auch in der Verteidigung wurden immer wieder falsche Entscheidungen getroffen.
Hier greifen die Automatismen noch nicht, die momentan trainiert werden. Die Grundaufstellung in Unterzahl und die Laufwege im Fastbreak brauchen noch ein wenig Zeit. So konnten die Damen aus Essen das letzte Viertel wieder deutlich mit 4:14 gewinnen.
Sieht man nur auf das Ergebnis, dann könnte man meinen, man hätte sich sogar ein wenig verschlechtert. Das wäre aber der falsche Blickwinkel. Im Hinspiel fehlte auf Frintroper Seite die beste Centerin, Bianca Walter, dafür war bei den 69ers Miriam mit dabei. Mit immerhin 18 Punkten war Bianca Topscorerin und kaum zu stoppen. Zusätzlich war sie eine Bank unter dem eigenen Korb, selten hab ich so viele Blöcke in einem Spiel gesehen.
Ab dem zweiten Viertel hatten sich die Mädels aber auch darauf eingestellt und dann munter mitgespielt. Hier merkt man den deutlichen Unterschied zwischen Damen- und Jugendbasketball. Fehler werden gnadenlos bestraft und schwache Viertel entscheiden sofort das Spiel.
Nach diesem Spiel wissen alle wieder, wo wir momentan stehen und das die Bäume nicht so schnell in den Himmel wachsen. Es steht noch einige Arbeit an, wenn alle weiter mitziehen, dann werden in den nächsten Spielen auch wieder Erfolge kommen.

Gespielt haben: Boms 4, van Gelder 2, Gocke, Sobczak 17, Peis, Chylinski 3, Schoch, Janzon. Rubbert 2, Auberg.

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