DM-Mannschaftsbronze durch Leistungssteigerung

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Die erfolgreiche und stolze W30-Mannschaft nach dem "Bronze"-Gewinn bei der DAMM.

Am vergangen Wochenende fand in Essen das deutsche Teamfinale der Senioren statt. Die Frauen der AK 30 der Startgemeinschaft Ruhrgebiet West, zu der die Leichtathletinnen der DJK SG Tackenberg gehören, qualifizierten sich für das Finale als Ranglisten zweite Mannschaft mit 6314 Punkten, nur wenige Punkte hinter der führenden Mannschaft aus Lübeck. Aber im Finale werden die Karten neu gemischt.

Begonnen wurde der Wettkampf mit dem Hochsprung, hier gab es schon einen „Fehlstart“ zu beklagen. Marita Feller(Wanheim), eine sichere Hochspringerin mit Höhen über 1,40 m, verstauchte ihren Sprungfuß und musste sich mit 1,30 m begnügen. Frauke Dobnik kam über 1,35 m nicht hinaus und hatte mächtig Wut im Bauch. Diese Wut entwich bei ihr dann im 800 m Lauf. Frauke konnte sich um 10 Sekunden verbessern und erreichte eine Superzeit von 2:30,32 Min. Ebenso grandios lief Melanie Niesner, bei ihr blieben die Uhren nach 2:29,54 Min. stehen. Auch Melanie steigerte sich um 5 Sekunden. Corinne Wochnik lief auch ein beherztes Rennen in der Zeit von 2:41,98, ohne große Vorbereitungen. Nach 2 Disziplinen lag die STG führend auf Platz eins. Danach stand das Diskuswerfen auf dem Programm, eine der schwächeren Disziplinen für das Team. Hier konnten Kerstin Alte-Teigeler( Duisburg) mit 26,90 m, Birgit Schwers mit 27,40 m und Corinne mit 24,32 m, ihrem Leistungsniveau voll gerecht werden. Aber die Konkurrenz war mit einigen Würfen weit über 35 m sehr viel stärker.

Bei den anschließenden 100 m Sprints hinterließen die Ruhrgebietlerinnen wieder einen guten Eindruck. Melanie lief mit 13,36 Sek. das beste Ergebnis der Konkurrenz. Mit 14,11 Sek für Nora Stevic kamen wichtige Punkte dazu. Kerstin komplettierte mit 14,50 Sek. den Sprint. Auch im Kugelstoß machten sich die Schwächen der Startgemeinschaft bemerkbar. Auch wenn Kerstin die Kugel auf 9,14 m, Birgit auf 8,43 m und Marita 8,25 stieß, was für die drei völlig in Ordnung ging, konnten die Mannschaften aus Lübeck und Ostwestfahlen-Lippe, mit sehr gutem Werferpotenzial ihren Abstand weiter vergrößern. Nun lag die Hoffnung auf viele Punkte bei den Weitspringern. Leider verletzte sich Melanie an ihrem Sprungbein, sodass sie nur unter massiven Schmerzen weiterspringen konnte. Trotz der Verletzung erreicht sie noch im letzten Versuch eine Verbesserung um 2 cm auf 4,48 m. Melanie´s Verbissenheit sollte sich später noch auszahlen. Bei Frauke machte sich ihr Rennen über die 800 m bemerkbar. Sie sprang 4,35 m und blieb hier etwas hinter ihren Erwartungen zurück. Sabine Timm freute sich über 4,07 m.

Vor dem abschließenden 4x100 m Staffellauf lagen die Damen auf dem 5. Platz, knapp hinter den dritt- und viertplazierten Mannschaften aus Spandau und der STG Equipe Saar. Die Staffel sollte alles entscheiden. Mit Bangen schaute alles auf Melanie, die Startläuferin war. Sie biss die Zähne noch einmal zusammen und konnte den Stab an Frauke übergeben. Nora und Corinne gaben noch einmal Alles. Die Staffel erreichte als Zweite das Ziel in der Zeit von 55,46 Sek. hinter der Staffel von der LG Bad Soden/Sulzbach . Diese Mannschaft lag vor dem Staffelrennen weit hinter der STG. Auch die 2. Staffel in der Besetzung Timm, Schwers, Ute Peters und Gaby Wagner ließen es sich nicht nehmen den Staffelstab über die 400 m Runde zu tragen. Das Quartett erreichte eine Zeit von 62, 48 Sek.

Nun begann das Warten und Hoffen auf das Endergebnis. Die Freude war groß und die Schmerzen nicht mehr so stark, als bekannt gegeben wurde, dass die Startgemeinschaft Ruhrgebiet West mit 6540 Punkten und 3 Punkten Vorsprung auf dem 3. Platz gelandet war. Das bedeutet eine Steigerung von mehr als 200 Punkten gegenüber der Qualifikationsrunde. Wenn Melanie nicht ihren letzten Versuch im Weitsprung gemacht hätte, in dem sie 2 Zentimeter weiter sprang als in den Versuchen vorher, wäre die Bronze Medaille, die futsch gewesen. Noch enger ging es um den Titelgewinn zu. Nur 1 Punkt trennte die siegreiche STG aus Ostwestfalen von den Lübeckerinnen die mit 6663 Punkten das Nachsehen hatten. Alle Athletinnen freuen sich über Medaillen, die erstmal an alle 3 erstplatzierten Mannschaften verteilt wurden.
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