Esser auf Ironman-Distanz

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Bereits um vier Uhr steckte Nordtriathlet Björn Esser im fränkischen Roth den Kopf aus seinem Zelt. Um Punkt 7:15 Uhr würde er beginnen: sein "längster Tag des Jahres" beim Triathlon über die Ironman-Distanz. 3,8km Schwimmen, 180km Rad fahren und einem abschließenden Marathonlauf über 42,2 km lagen vor ihm.

"Ich hab mich körperlich echt fit und gut trainiert gefühlt."
Aber bereits das Schwimmen klappte nicht so wie erhofft. Mit leichten Krämpfen kam Esser nach 1:14 Std aus dem Wasser.

Dann der Wechsel auf's Rad. Doch trotz guter Verpflegung merkte Esser bereits bei Kilometer 80, dass er langsamer wurde. Der stete Wind auf der zweiten der beiden Runden und die mittlerweile auf 33 Grad gestiegenen Temperaturen trugen nichts zur Verbesserung bei. Esser wechselte nach 5:37:58 Stunden auf dem in die Laufschuhe.

Mittlerweile war die Hitze zum großen Problem für alle Athleten geworden. Auch für Esser. Wenige Kilometer vor der Ziellinie sackte dann sein Kreislauf ab und er begann zu frieren - sein Körper zollte den Strapazen des Tages Tribut.

Doch Esser biss sich durch und beende den Marathon mit 3:41 Std. "Auch das hatte ich mir schneller erhofft, aber am Ende war ich einfach nur froh, dass ich im Ziel war.", so Esser nach dem Rennen.

Insgesamt 10:38:46 Stunden standen für ihn am Ende auf der Uhr, womit er nach dem Essen und einer Massage und im Hinblick auf die schwierigen Bedingungen einigermaßen zufrieden sein konnte.
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