Guter dritter Platz der 69ers U13 beim gut besetzten eigenen Turnier

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Eine Woche vor dem Start in die neue Saison ging es darum zu sehen, wo stehen wir aktuell. Aus NRW waren aus der Regionalliga Erle, Opladen, NBO und die 69ers am Start und aus der NRW-Liga Herne, Duisburg-West und Barmen. Komplettiert wurde das Feld vom BBC Osnabrück, in der letzten Saison U11 Niedersachsenmeister und Dritte in der U13.

Spiel 1: 69ers U13 – Barmer TV 20:18

Der Spielplan wollte es so, direkt im ersten Spiel ging es gegen den ersten NRW-Ligisten. Das Team aus Barmen wurde von der Rekordnationalspielerin Martina Kehrenberg gecoacht.
Den 69ers wurde schnell klar, hier ist eine andere Konzentration, Einstellung und Härte gefordert, als in den Spielen beim Düsseldorfer Turnier. Es ging körperlich zur Sache, die Sterkraderinnen hatten Respekt und kamen schnell einige Punkten ins Hintertreffen. Nach der Halbzeit waren sie aber schnell im Spiel und passten sich toll dem Niveau an. Alle Spielerinnen konnten sich steigern und mit wichtige Aktionen ihrem Team helfen. Am Ende fehlte, anders als in Düsseldorf, ein wenig das Glück und die Erfahrung auf diesem Level, Barmen siegt knapp mit 20:18.

Spiel 2: 69ers U13 – Eintracht Erle 28:4

Dieses Spiel konnten die acht Sterkraderinnen voin Anfang bis Ende dominieren. Dies führte dann zu mangelnder Konzentration, Fingerzeig dafür war ein Eigenkorb nach einer Auszeit. Trotzdem brachten es die Mädels gut zu Ende und wenn man schon von einem Team aus der gleichen Ligahöhe von Pflichtaufgabe spricht, dann zeigt es eine Entwicklung, die durchaus positiv ist.

Zwei Spiele, eine Niederlage und ein Sieg. Wenn man eine Medaille haben wollte, dann musste nun ein Sieg gegen den NRW-Ligisten Herne her. Herne hatte mit 15:25 gegen Barmen verloren, sollte es also reichen?

Spiel 3: 69ers U13 – Herner TC 20:10

Ein tolles Spiel der 69ers. Von Anfang bis zum Ende gab es den umgekehrten Klassenunterschied. Die Sterkraderinnen dominierten das Spiel und spielten auf dem höchsten Level, den der momentane Leistungsstand hergibt. Zu Recht wurde anschliessend die schon sichere Bronzemedaille gefeiert.

In der anderen Gruppe hatten sich Osnabrück als Tabellenerster und Ortsnachbar NBO durchgesetzt.

Halbfinale Spiel 4: 69ers U13 – BBC Osnabrück 16:23

Den Trainern war schon vor dem Spiel klar, wenn wir in diesem Spiel auch nur ein wenig mitspielen wollen, dann benötigen wir die Leistung aus dem Herne-Spiel, bei 100 % Konzentration und bedingungslosen Einsatz. Die ersten Minuten egalisierten sich die beiden Teams, auf 69ers Seite wollte der Ball einfach nicht in den Korb. Dies blieb in der gesamten ersten Halbzeit so, auch weil mit zunehmender Spielzeit die Mädels alle Verantwort auf die Schultern von Josie packen wollten. Osnabrück kam nach einigen Minuten zu seien ersten Punkten und schaffte es immer wieder gute Aktionen zum Korb auch abzuschliessen. Zusätzlich zeigten die Mädchen eine herausragende Spielfeldeintein- und aufteilung und waren auch noch Wurfsicher. Beim 2:13 Halbzeitstand drohte eine Klatsche.

In der Halbzeit gab es eine sehr laute Standpauke vom Coach. Die Mädels sollten sich endlich auf das Spiel konzentrieren und nicht mit und über Gegner und Schiedsrichter diskutieren. Wenn gar nichts geht, kämpfen geht immer. Zusätzlich sollten nun endlich alle auf dem Level ankommen, mitspielen und sich selbst etwas trauen, nur wer nichts macht, macht keine Fehler!

Die 69ers waren in Halbzeit zwei nicht mehr wieder zu erkennen. Angeführt von einer bärenstarken Helene, spielten sie eine gute Helpside-Defense und holten sich nun auch im Angriff mehrfach die verdiente Belohnung für gute Aktionen ab. Josie lieferte sich ein Sehenswertes Duell, erstmalig musste sie gegen eine größere Spielerin spielen. Leni spielte eine super Defense, wurde aber leider nicht mit einem Offensefoul dafür belohnt (noch nicht!). Punkt für Punkt arbeiteten sich die Sterkraderinnen heran, beim 16:19 und Einwurf unter dem Osnabrücker Korb für die 69ers, Auszeit Osnabrück. Leider hörten die Mädels diesmal nicht so gut zu, statt der Einwurfvariante wurde der Ball vertendelt und Osnabrück traf im Gegenzug und war wieder fünf Punkte weg, die Entscheidung.
Am Ende standen bittere Tränen auf der einen Seite und ein verdienter Sieger auf der anderen Seite, der aber erstmalig und am Ende auch einmalig (Endspiel gegen NBO 30:7!) selber richtig unter Druck stand. Nach kurzer Trauer konnten man dann bei der Siegerehrung die Bronzemedaille schon wieder glücklich entgegen nehmen. Die Verlierer der Halbfinalspiele wurden beide mit Bronze ausgezeichnet!

Alle zeigten in diesem Spiel, dass man sich auch im Laufe eines solchen Turniers von Spiel zu Spiel auf ein höheres Niveau begeben kann. Luise und Lilly müssen noch ein wenig Kraft tanken, entwickeln aber immer mehr Zug zum Korb und verteidigen ebenfalls auf einem sehr guten Level. Anna-Lena, Anna und Stina entwickeln sich von Woche zu Woche, hier gibt es aber natürlicherweise noch Nachholbedarf.

Fazit:

Erneut eine tolle Erfahrung für die Mädels. Gegen Osnabrück konnten sie sehen, was ihnen technisch (vor allem Wurf) und taktisch (Feldeinteilung) noch fehlt. Wir werden daran arbeiten und freuen uns jetzt auf unser erstes Heismpiel am Sonntag um 12 Uhr in der Käthe gegen die Capitol Baskets aus Düsseldorf.

69ers U13: Lilly, Anna, Luise, Stina, Josie, Helene, Leni und Anna-Lena.
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