Inline-Skaterhockey-Halle entsteht

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Gravierende Baumängel waren es im Herbst 2009, die für die sofortige Schließung der Eislaufhalle Vonderort sorgten. Seither gammelte das Gebäude vor sich hin. Den Abriss verhinderten nur die anfallenden Kosten. Nun gibt es einen neuen Anfang in den alten Mauern: Oberhausens erste Inline-Skaterhockey-Halle entsteht.

Aktuell sind die Inline Skaterhockey-Mannschaften der Piranhas (eine Abteilung des SC Buschhausen 1912) und der Fireballs (eine Abteilung der Spielvereinigung Sterkrade Nord) noch in verschiedenen Oberhausener Sporthallen aktiv. Ihr Sport erfreut sich eines wachsenden Zulaufs, ihr Sport ist allerdings für die betreffenden Hallen nicht unproblematisch. Dort fehlen nicht nur die vorgeschriebenen Banden. Auch sind die entstehenden Schäden an den Hallenböden, verursacht durch die starke Rollenbelastung, ein kostenverursachendes Ärgernis.

Rund 500.000 Euro werden investiert

Nun bekommen Fireballs, Piranhas und überhaupt alle Oberhausener eine passende Spielfläche, die den Belastungen standhält. Für einen symbolischen Euro erwirbt die Oberhausener Gebäudemanagement GmbH die Halle von der Revierpark Vonderort GmbH und dem Regionalverband Ruhr. Bis zu 500.000 Euro werden in die Ertüchtigung und den Umbau der Halle investiert. Mieter nach der für Ende 2014 geplanten Fertigstellung wird die Stadt Oberhausen sein.

Was ist mit den „gravierenden Mängeln“?


Was ist mit den gravierenden Mängeln? Eine siebenstellige Summe wurde 2009 genannt, um mit entsprechenden Reparaturen die Sicherheit der 1979 konzipierten Halle zu gewährleisten. Laut OGM handelte es sich dabei zu einem großen Teil um Probleme mit der elektrischen Anlage, sowie um die Beschädigung eines Dachträgers. Beides habe seine Ursachen im Eisbetrieb und den daraus resultierenden Feuchtigkeiten gehabt.
Bei der Nutzung des Gebäudes als Eishalle herrschte in der Halle eine deutlich niedrigere Temperatur, dies hatte zur Folge, dass das Dach anders belastet wurde. Dieses Problem trete im „Trockenbetrieb“ nicht mehr auf. Der betreffende Dachträger wurde saniert, Beschädigungen am Gemäuer werden nun in Angriff genommen.

Laufschule auch für Nicht-Mitglieder

Alarmiert war man vor viereinhalb Jahren vor allem, weil die Osterfelder Halle von der gleichen Bauart ist, wie jene im bayrischen Bad Reichenhall. Die stürzte im Januar 2006 unter großen Schneelasten ein.
Ein Blick in die Zukunft. Auf den Betontribünen stehen rund 100 Sitzplätze zur Verfügung, entlang der Bande der ehemaligen Eislauffläche sind ringsum Stehplätze vorhanden. 25 mal 50 Meter wird as Hauptspielfeld künftig messen. Zum Vergleich: Die Eislauffläche maß 30 mal 60 Meter.
Die beiden Vereine werden anschließend die Halle verwalten, hier ihre Spiele und den Trainingsbetrieb abwickeln und außerdem Laufstunden und -schulen auch für Nicht-Vereinsmitgleider sowie Nicht-Hockeyspieler anbieten. Auch soll es Kooperationen mit Krankenkassen geben.
Die Sanitäranlagen werden erneuert, den früheren Küchenbereich können die beiden Vereine neu gestalten.
Wer mehr über den Sport und die beiden Clubs wissen möchte - das Damenteam der Piranhas etwa sucht Hobbyspielerinnen jeden Alters - kann sich im Netz informieren. Die Adressen: www.piranhas-oberhausen.de und www.fireballs-sterkrade.de.
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2 Kommentare
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Nicole Deucker aus Oberhausen | 02.05.2014 | 12:56  
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Edith Schülemann aus Oberhausen | 12.05.2014 | 21:23  
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