Mehr geht nicht! - KTTO/ TC 69- Talente gewinnen überragend die Meisterschaft

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Das erfolgreiche Kunstturnteam Oberhausen mit den Trainern Ingendorn
 
Michael Donsbach - Geehrt für seine sportlichen Leistungen im Jahr 2014 durch SSB Präsident Werner Schmidt
237,05 Punkte standen auf dem Konto der Talente des Kunstturnteam Oberhausen, die eine deutliche Sprache sprechen, wenn die nächstbeste Mannschaft 220 Punkte beim Ligafinale der Rheinlandliga 2015 erturnte. Der direkte Gegner vom Bonner Turnverein kam indes nur auf 210, 40 Punkte und musste neidlos anerkennen, dass am Ende doch nicht mehr als der sehr gute zweite Platz in der Liga drin sein sollte.

Keine Chance für die Konkurenz


In einer nahezu ausverkauften Heinrich- Böll- Sporthalle starteten die Hausherren aus Oberhausen in ihrem Wettkampf gegen Bonn am Boden. Schon hier konnten die vielen Anhänger des KTTO kräftig in die, von der Fußball- WM bekannt gewordenen, Vuvuzelas blasen und die Ratschen ertönen lassen. Besonders die Bodenübung durch Jacob Guthke war ein Hingucker und ist von der Schwierigkeit her nicht mehr weit weg von der Bundesligareife. Am Pauschenpferd mussten zwar zwei Absteiger vom Gaul hingenommen werden, doch dem Gegner erging es indes nicht besser. Alleine schon an diesem Gerät zeigte sich eine deutliche Abgrenzung zum gesamten Teilnehmerfeld, das vor allem durch die technischen Ausführungen deutlich hinter dem Niveau der Oberhausener war. So zog das Kunstturnteam schon nach zwei Geräten mit 15 Punkten Vorsprung davon. An den Ringen dasselbe Bild. Alle vier Oberhausener präsentierten ihre schwierigen Übungen fast auf den Punkt und der Vorsprung wuchs auf gut 20 Punkte an. Die noch spannenste Entscheidung ergab sich am Sprung. Beide Teams trennten sich 36,45 zu 35,65 Punkten. Schließlich ging auch diese Gerätewertung nach Oberhausen, woran auch Michael Donsbach, Finalist an diesem Gerät bei den letzten Deutschen Jugendmeisterschaften, einen wichtigen Anteil hatte.

Donbach win Topform


Erstmalig in diesem Jahr turnte Donsbach einen kompletten Sechskampf und mit 83 Punkten steuerte er sehr wichtige Zähler dem Mannschaftskonto bei. Es stimmte fast alles an diesem Tag. Besonders der Barrendurchgang erfreute die Trainer Sydnee und Siegfried Ingendorn bei diesem Wettkampf. Denn Michael Donsbach und Luca Padalewski präsentierten dem Oberhausener Publikum zum ersten mal ihre neuen Abgänge und konnte diese in den Stand bringen. Speziell auch an diesem Gerät erhoffen sich die Trainer eine deutliche Verstärkung für das Bundesligateam in den kommenden Jahren.

Der letzte Durchgang am Reck sollte nicht fehlerfrei bleiben, aber eine gewisse Vorfreude bringen für alle Turner, Trainer und Fans des KTTO. Arm in Arm standen die Turner hinter dem Reck und feuerten nochmal die vier Athleten, die den Titel nun unter Dach und Fach bringen sollten euphorisch an. Zwar hatte der Kapitän Luca Padalewski noch ein wenig zu kämpfen bei seinem Abgang, aber da eilten seine Teamkollegen auch schon auf ihn zu um ihn unter sich begraben zu können. Von der Fanbasis am anderen Ende der Halle wurde lautstark gejubelt und der Titel gefeiert. Auch Luca Padalewski konnte nach dem Ansturm seiner Kollegen wieder frei atmen und bei der späteren Siegerehrung zum dritten mal in Folge den Pokal des Meisters entgegen nehmen.
Neben der obligatorischen Siegehrung wurde Michael Donsbach noch durch den SSB- Präsidenten Werner Schmidt und dem Vorsitzenden des Technischen Komitees Frank Eichler für die sportlichen Leistungen im Jahr 2014 ausgezeichnet.

Trainer Ingendorn zufrieden


Nicht nur der Titel zeigt am Ende die Dominanz der Turntalente aus Oberhausen, sondern auch der Blick auf die Gerätewertung. In der gesamten Saison mussten die Oberhausener nicht eine Gerätewertung abgeben. Das hat so in der Geschichte des Rheinlandliga auch noch kein anderes Team vollbringen können.
Trainer Sydnee Ingendorn zeigte sich sehr zufrieden am Ende mit der Saisonleistung und dem Finalwettkampf in Oberhausen: „Die Halle war ausverkauft, die Stimmung durch die Fans aus Oberhausen und aus Mützenich (Monschau) hervorragend, sowie die Leistung unserer Turner für alle Zuschauer ein Hingucker. Was will ich mehr!?“

Cheftrainer Siegfried Ingendorn freute sich auch, aber er wäre nun mal nicht der Chef, wenn er nicht immer auch an die Zukunft denken würde: „Die Leistung war gut, aber jetzt geht es erbarmungslos im Training weiter, damit wir auch bei den NRW- Meisterschaften gut abschneiden und vor allem in der Bundesliga mit unsere eigenen Nachwuchsarbeit erfolgreich sind.“
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