NBO ist Vize-Meister

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Letztlich chancenlos war NBO (hier am Ball Lea Mersch gegen Melissa Ann Jeltema) gegen Wasserburg in den finalen Play Offs. Foto: Peter Hadasch

Am Ende gab es für den alten und neuen Deutschen Meister kein Halten mehr. Drei Sekunden waren noch zu spielen im dritten Play Off um den Titel zwischen dem TSV 1880 Wasserburg und New Basket 92 Oberhausen - da stürmte die bayrische Bank bereits das Spielfeld. Der TSV ist zum achten Mal Meister.

Auch in dieser dritten Begegnung ließ Wasserburg Oberhausen, wie schon den beiden Begegnungen zuvor, erwartungsgemäß nicht den Hauch einer Chance. Am Ende stand es 83:55. NBO ist damit zum zweiten Mal nach 2005 Vize-Meister.
Ein riesengroßer Erfolg für dieses zuletzt arg dezimierte Team, das wurde im Wasseburger Jubel auch deutlich. Denn die tapferen Oberhausenerinnen feierten einfach mit, schließlich haben sie weit mehr erreicht, als es über weite Strecken der Saison 2013/14 zu erwarten war.
Trotz der sich im Spielverlauf anbahnenden, hohen Niederlage erlahmte der Kampfgeist der deutlich unterlegenen Gäste bis zum Ende nicht. Zwischen dem Meister und dem Vize liegen aber Welten - deutlich wurde es im letzten Viertel. Als Sharon Beld in der 35. Minute nach ihrem fünften Foul „ausgespielt“ hatte, musste NBO-Trainerin Katja Zbrech mit einer verbliebenen Ersatzspielerin auskommen. Ihr Kollege Bastian Wernthaler dagegen gönnte sich und seinem Team den Luxus, exakt zum gleichen Zeitpunkt seine Leistungsträgerinnen Emma Cannon und Anne Breitreiner durch den Nachwuchs zu ersetzen.
Der Zweite ist der erste Verlierer? Das gilt für NBO angesichts der Umstände überhaupt nicht, die überreichten Silbermedaillen können mit Stolz präsentiert werden.
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