NBO: Nationalspielerin zurück

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Da strahlt nicht nur der NBO-Nachwuchs: Lea Mersch ist nach zwei Jahren zurück in Oberhausen. Das Foto entstammt der Kampagne 2010 mit dem Namen „Familienfeier“, es zeigt das Moto „Unsere Kleinsten“. Foto: Agentur
Oberhausen: Willy-Jürissen-Halle | VON MARC KEITERLING
Nach einigen Vertragsverlängerungen - zuletzt Sharon Beld (der Lokalkompass berichtete) - kann Damen Basketball-Bundesligist evoNBO nun den ersten Neuzugang für die Saison 2013/14 vermelden.
Wiedersehen macht Freude - Nationalspielerin Lea Mersch kehrt zurück nach Oberhausen. Freudig begrüßt von der Vereinsvorsitzenden Sabine Benter: „Lea passt super in unser Team!"
Benter hatte die 25-Jährige im Februar in ihrer damaligen Heimat Prag besucht und die ersten Weichen für die Rückkehr gestellt. Auch Trainerin Katja Zberch schätzt die Qualitäten der 1,70 Meter großen Aufbauspielerin, mit der sie in der Saison 2010/2011 noch gemeinsam das NBO-Trikot trug, sehr : „Durch ihre Schnelligkeit können wir unsere Systeme gut vervollständigen, sie glänzt mit exzellenter Verteidigung und ihr unbändiger Kampfgeist wird sich auf den Rest des Teams übertragen.“
Mersch wechselte 2005 mit 17 Jahren aus Paderborn zu evoNBO, um Basketball unter Profi-Bedingungen zu spielen. Dank der guten Kooperation mit dem Berta-von-Suttner-Gymnasium gelang es ihr, Spitzensport und Schule zu verbinden. Im Laufe der folgenden Jahre entwickelte sich Mersch mehr und mehr zur Leistungsträgerin, wurde schließlich sogar Nationalspielerin und war aus der NBO-Mannschaft nicht mehr wegzudenken. Nach ihrem Bachelor-Abschluss zog es sie dann 2011 ins Ausland, wo sie in den letzten beiden Jahren für den Erstligisten DSK Karlin in Prag am Ball war. Noch am letzten Wochenende spielte sie an der Seite ihrer ehemaligen und nun auch künftigen Oberhausener Clubkollegin Birte Thimm für die Deutsche Nationalmannschaft bei der Europameisterschafts-Qualifikation in Israel.
„Mit meiner Rückkehr schlage ich nicht nur zwei, sondern sogar drei Fliegen mit einer Klappe“, betont Mersch. „Ich bin nah bei meiner Familie und meinen Freunden, habe die Möglichkeit, meinen Master in Psychologie zu absolvieren und kann zeitgleich auch noch auf höchstem Niveau Basketball spielen. Dazu kommt, dass evoNBO aus meiner Sicht einfach der sympathischste Club mit der schönsten Halle und den besten Fans ist.“
Ein Neuzugang - und auch ein Abgang. Spielmacherin Valerie Nainima wird nicht mehr für Oberhausen auflaufen. Für welchen Verein die Fidschianerin, die in den vergangenen beiden Spielzeiten viele starke Auftritte hatte, zukünftig aktiv sein wird, steht noch nicht fest. Nainima litt unter anhaltenden Knieproblemen, die häufig eine Trainingsteilnahme unmöglich machten. „Sie hat sich dennoch immer zur Verfügung gestellt und tolle Spiele für uns gemacht. Wir hätten Vals Kniebeschwerden weiterhin in Kauf genommen und sie gern behalten. Doch sie möchte sich anders orientieren“, erklärt Benter. Die Suche nach einer Nachfolgerin hat begonnen.
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