Nordtriathlet Kodjayan in Valencia beim kürzesten Ultra-Lauf der Welt

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Vergangenen Sonntag war Nordtriathlet Patrick Kodjayan bis nach Valencia gereist, um am dortigen Marathon teilzunehmen. Während Oberhausen bis zum Hals in regendicken Nebelschwaden steckte, startete der gebürtige Armenier dort bei sonnigen 20 Grad und kaum Wind.

Kodjayan genoss den gewundenen Innenstadtparkur, an dem zehntausende Zuschauer die Läufer zu Höchstleistungen trieben. "Die Stimmung war wirklich der Hammer."

Die Zielzeit hatte unter 3:30 Std. bleiben sollen. Um einen kleinen Puffer zu haben, drückte Kodjayan aber gleich zu Anfang ein bisschen mehr auf's Tempo; und das zahlte sich aus:

Als gegen Ende des Marathon in seiner Laufgruppe die ersten Unmutsäußerungen laut wurden, konnte auch der Nordtriathlet kaum glauben, was auf seiner Uhr stand. Das Ziel war noch nicht einmal in Sicht, das GPS zeigte jedoch, dass die Strecke von 42,195 km bereits gelaufen, ja sogar schon um 200 Meter überschritten war. Um für die Dreieinhalbstunden-Grenze auf Nummer sicher zu gehen, erhöhte er noch einmal das Tempo. Und schaffte es: 3:29:12 Stunden standen am Ende auf der Uhr... und 42,85 Kilometer! 650 Meter mehr als die Strecke des Marathon sein sollte. Der Laie wird sich denken: "Wer 42 Kilometer läuft, soll sich um 650 Meter nicht anstellen." Wenn man aber auf eine bestimmte Zeitmarke läuft, ist es äußerst ärgerlich, ausschließlich an den Unzulänglichkeiten einer Veranstaltung zu scheitern.
Zum Schluss aber konnte sich Kodjayan über den gelungenen Lauf um so mehr freuen.
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