Nordtriathlet Kowalski beim Marathon auf Platz 2

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Erschöpft aber glücklich und zufrieden: Sascha Kowalski im Ziel (dahinter Björn Esser) (Foto: Catfun (www.catfun-foto.de))
Während am Sonntag die Oberhausener Jecken schon dem Karnevalsumzug in der Innenstadt entgegenfieberten, stand in Gelsenkirchen bei strahlendem Sonnenschein die nächste Ausgabe der Bertlicher Straßenläufe an. Für die Nordtriathleten waren Sascha Kowalski auf der Marathonstrecke und Alexander Erdt auf den 5 Kilometern am Start. Björn Esser, der mit Kowalski auf einen 60km-Ultramarathon hintrainiert, stellte sich in den Dienst als Zugläufer beim Halbmarathon. Die Strecken in Bertlich sind für schnelle Zeiten gut geeignet, falls… ja falls es beim Rennen windstill ist.

Bereits auf den ersten Marathon-Kilometern setzte sich eine Spitzengruppe von drei Läufern ab, in der sich auch Kowalski befand. Dann jedoch machten seine beiden Kontrahenten mehr Druck und der Tackenberger ließ sie ziehen. Eine gute Idee, wie sich bei der Halbmarathon-Marke herausstellte, als er einen der beiden wieder einsammeln konnte, der sich zwischenzeitlich leergelaufen hatte.

Doch dann nahm der Wind zu. Kowalski konnte davon profitieren, dass nun auch die kürzeren Distanzen gestartet worden waren und die Läufer ein bisschen Windschatten boten – aber den Vorteil genoss er natürlich nicht alleine. „Zwischen Kilometer 30 und 40 hab ich echt Federn lassen müssen“, so der Nordtriathlet nach dem Rennen, „eine Aufholjagd war heute nicht drin.“ So hielt der Führende seinen Vorsprung bis ins Ziel. Hinter ihm freute sich Kowalski mit 2:57:39 Std. sehr über Gesamt-Platz 2, über den Gewinn seiner Altersklasse M30 und endlich mal wieder eine Zeit unter drei Stunden.

Alexander Erdt hatte sich den Bruch seiner Bestzeit vorgenommen, hatte aber zum Ende hin arg zu kämpfen und war mit seinem Lauf insgesamt nicht zufrieden. Aber der nächste „Fünfer“ kommt bestimmt und dann ist auch die Bestzeit-Jagt wieder eröffnet.

Die Zeiten:
Sascha Kowalski (42,195 km): 2:57:39 Std. (1. M30 / 2. gesamt)
Björn Esser (21,1 km): 2:19:51 Std. (Zugläufer - 14. M35 / 126. gesamt)
Alexander Erdt (5 km): 35:39 min. (9. M35 / 168. gesamt)
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