Nordtriathleten mit Doppeltreppchen und Ultramarathon

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Kowalski kam über die 6,8km auf's Treppchen
Vergangenen Sonntag war wieder Herbstwaldlauf an der Halde Haniel in Bottrop. Dass sie neben dem modernen Dreikampf auch in den Einzeldisziplinen stark sind, stellten dabei die Nordtriathleten mal wieder unter Beweis.

Morgens um 9 Uhr schienen grade die ersten Sonnenstrahlen in den Lichthof der Zeche Haniel, da ging mit Christian Fastner ein erfahrener Langdistanzläufer für die Oberhausener auf die 50km Ultramarathon-Strecke. Als dann Björn Esser und Sebastian Bauer auf die 10km-Strecke gingen und Sascha Kowalski, René Kriegel und Alexander Erdt wenig später auf den 6,8km Grubenwehr-Lauf starteten, hatte Fastner schon die ersten 10 Kilometer hinter sich gebracht.

Bestes Wetter begleitete die Läufer auf hügeligen Wegen durch den Dinslakener Wald und an die Ufer des Heidesees. Der prognostiziert letzte warme Tag dieses Herbstes hatte nicht nur insgesamt 1.800 Laufer auf sondern auch zahlreiche Zuschauer an die Strecken gelockt. So macht laufen Spaß.

Und neben dem Spaß gab es für die Nordtriathleten wie so häufig in diesser Saison auch wieder lauftechnische Erfolge zu vermelden:

Nur eine Woche nach seinem Marathon in Frankfurt war Sascha Kowalski schon wieder in bestechender Kurzdistanz-Form und lief in 24:45 min. auf den 3. Platz im Gesamtclassement. 40 Sekunden später erreichte auch René Kriegel auf Platz 5 die Ziellinie. Alexander Erdt erreichte das Ziel nach hartem Kampf und 50:18 min.

Beim 10km-Lauf konnte sich erfolgreich Björn Esser zurück melden. Der quirrlige Veganer hat eine bewegte Saison hinter sich, in der er unter anderem 3.000km für einen guten Zweck bis nach Istanbul radelte. In Bottrop freute er sich am Ende über einen guten 3. Platz in der Altersklasse, auch wenn zu seiner Vorjahreszeit noch fast zwei Minuten fehlten. Sebastian Bauer, der es nach vielen Verletzungen in 2014 etwas ruhiger angehen lies, kam nach 52:36 min. wieder auf dem Lichthof am Fuße der Halde Haniel an.

Als sich die Läufer auf den kürzeren Strecken schon über einen gelungenen Sporttag freuten, ging Christian Fastner gerade auf seine zweite der beiden 25km-Runden. Der Buschhausener wollte eigentlich mit 6 Minuten je Kilometer "locker durchlaufen". Am Ende standen aber statt der errechneten 5 Stunden sogar nur 4:51:37 Std. auf der Uhr, die Platz 24 in M45 auf seinem ersten Ultramarathon bedeuteten (103. gesamt).

Der Vorsitzende Florian Marbach begnügte sich an diesem Tag mit der Rolle des Fotografen. Wer sich auf den Bildern wiedererkennt, kann sie bei ihm gerne unter Nordtriathleten@gmail.com kostenlos und verwendungsfrei anfragen.
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