Ordentliche Leistung reicht für einen deutlichen Sieg

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Jugend Regionalliga 2 U11 weiblich: NB Oberhausen – Sterkrade 69ers 42:79 (22:43)

Dass die Mädels aus Sterkrade im Oberhausener Derby auf eine stark verbesserte Truppe der NBO treffen würde, war bereits vor dem Spiel klar. Zurecht belegt NBO momentan den vierten Tabellenplatz. Da hieß es, Vorsicht walten zu lassen und nicht überheblich zu werden.

Und dies gelang ab der ersten Spielminute hervorragend. Die spielerischen Konzepte im Angriff konnten zwar kaum umgesetzt werden, allerdings konnte man frühzeitig feststellen, dass Sterkrade auf beinahe alle Positionen individuell überlegen war. Mit sehr konzentrierter Verteidigung sowie besonderem Augenmerk und Druck auf die Aufbauspielerin ging das erste Viertel auch sehr deutlich mit 7:25 an die 69ers.

Einige taktische Vorgaben wurden bereits versucht, besser als in den vergangenen Spielen umzusetzen, leider waren die Aktionen zum Teil noch zu überhastet oder zu früh gespielt, als dass sie den gewünschten Erfolg bringen konnten.
Im zweiten Viertel ließen die Mädchen dann ein wenig die Zügel schleifen, besonders in der Defense schlichen sich mehr und mehr Unkonzentriertheiten ein, so dass der Coach nicht ganz zufrieden in die Halbzeitpause gehen konnte. Viertelstand 15:18.

Spieltaktisch sollte heute nicht allzu viel zusammenlaufen. Die Mädchen wirkten zum Teil etwas müde. Vielleicht wirkte immer noch die großartige, aber kräftezehrende Leistung gegen Osterath nach. Dennoch stachen aus einer geschlossenen, ordentlichen Leistung besonders Ela und Rebecca heraus. Rebecca erfüllte die Aufgaben auf der Aufbauposition mit Bravur, brachte den Ball konzentriert und druckvoll nach vorne und verteilte dort die Bälle sehr gut. Ela zeigte großen Kampgeist und konnte endlich auch wieder im Angriff gute Akzente setzen, ihre Gegnerin immer wieder austricksen und schnell zum Korb ziehen.

Eventuell lag es aber auch an der recht unkonventionellen Verteidigung, die NBO spielte. Eine klare Zuordnung war nur selten zu erkennen, bisweilen verteidigten drei Mädchen unseren Aufbau, dafür wurden einzelne Spielerinnen auch mal gar nicht verteidigt. Dann wiederum liefen einzelne Mädchen von einer Ballführenden zur nächsten. Dies verursachte, dass Einzelaktionen effektiver waren als das Teamplay. Nicht besonders schön anzusehen, aber erfolgreich. Hiervon konnte vor allem Zümra profitieren, die wieder einmal die meisten Punkte beisteuerte. Aber auch Emma zeigte sich in Halbzeit Zwei stark verbessert und viel zielsicherer als zuletzt. Der Glaube an das eigene Können ist zurückgekehrt. Hoffen wir, dass das auch so bleibt. Sophia konnte nicht ganz an die vergangene Leistung anknüpfen. Ihr merkte man die Anstrengungen des letzten Spiels noch besonders an. Die Beine schienen müde und mit Tonnengewichten behaftet zu sein. Dennoch konnte sie eine Vielzahl an Punkten beisteuern und vor allem eine große Masse an Rebounds einsammeln. Sudenaz war in der Offense wieder erstarkt und konnte immer wieder mit großartigen Bewegungen zum Korb ziehen und punkten. Auch Charlotte konnte sich mit zwei schönen Distanzwürfen erfolgreich auf dem Punktekonto eintragen.

Die letzten beiden Viertel verliefen ziemlich gleich. Beide konnten sicher mit je 10:18 Punkten nach Hause gefahren werden. Eine ziemlich unaufgeregte zweite Halbzeit brachte das Endergebnis von 42:79 mit sich.

Ein Dankeschön zum Schluss noch an Zeyneb, die sich trotz starker Erkältung und Bauchschmerzen bereit erklärt, ihren Anteil beizutragen. In Absprache mit dem Coach gab es dann Kurzeinsätze, je nach Befindlichkeit, dennoch hätte dieser zusätzliche Spieler auch ein ausschlaggebender Punkt sein können. Zum Glück war das in diesem Spiel nicht nötig.

Für die Sterkrade 69ers kamen zum Einsatz:

Sudenaz, Zeyneb, Ela, Rebecca, Sophia, Zümra, Charlotte und Emma
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