RWO: Der Bärendienst des Pascale Talarski

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Pascale Talarski flog am Sonntag in Leverkusen wenige Minuten vor dem Abpfiff vom Platz. Foto: Peter Hadasch
Oberhausen: Stadion Niederrhein Lindnerstraße | VON MARC KEITERLING
Nicht nur die schwache Leistung beim satten 0:3 bei Bayer Leverkusen II am Sonntag nervt bei RW Oberhausen. Zusätzlich erwies Offensivmann Pascale Talarski seinem Verein einen klassischen Bärendienst. Sieben Minuten vor dem Abpfiff - längst stand es 3:0 für Leverkusen II - stieg er hart gegen Bayers Julian Riedel ein.
Schiedsrichter Lennart Brüggemann zog glatt Rot. Die Sperre umfasst das kommende Pokalspiel sowie die beiden letzten Ligaspiele. Damit steht Talarski am Mittwoch nicht zur Verfügung, wenn Rot-Weiß um 19.30 Uhr zum Niederrheinpokal-Halbfinale beim Fünftligisten TuS 64 Bösinghoven in Meerbusch antritt. Eine glasklare Schwächung, ist Talarski doch im Regelfall ein belebendes Element für die Offensive des Viertligisten.
Bösinghoven verlor sein Heimspiel am Sonntag gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter mit 2:4, in der Tabelle ist das Team gemeinsam mit der RWO U23 und mehreren anderen Vereinen tief in den Abstiegskampf verstrickt.
Zu Wochenbeginn begannen die gut sichbaren Arbeiten zum Bau der neuen Geschäftsstelle an der Lindnerstraße. Zuvor waren bereits die notwenigen Bodenarbeiten durchgeführt worden, dann rollten die Container-Einheiten an. Bis Anfang Juli soll alles einzugsbereit sein, dann ist das Kapitel Landwehr für den Verein endgültig Vergangenheit.
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