RWO enttäuscht - eine Hand am Pott

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Kleeblätter schleichen enttäuscht vom Rasen. Foto: Michael Gohl

Oberhausen. Fußball kann die schönste Nebensache der Welt sein. Aber manchmal, ja manchmal offenbart „König Fußball“ auch sein grausames Gesicht. Und diese Fratze mussten nach dem Finale im Niederrheinpokal die Spieler von RW Oberhausen ins Antlitz schauen.

120 Minuten hatten die Mannen von RWO-Coach Andreas Zimmermann kämpferisch und läuferisch alles gegeben. Doch am Ende, am Ende war es RWE-Keeper Niclas Heimann, der den Elfmeter von Christoph Caspari parierte, selber so zum Helden avancierte und RWO nach der 5:6-Niederlage nach Elfmeterschießen ins Tal der Tränen schickte.
Bitter für die Oberhausener, bei denen in der 92. Minute der eingewechselte Raphael Steinmetz die beste Chance zum Siegtreffer hatte, als er freistehend aus drei Metern übers Tor köpfte. Ansonsten schenkten sich beide Teams nichts, doch stand zu sehr die sichere Defensive bei ihnen im Fokus, als dass sich ein wahres Offensiv-Spektakel vor enthusiastischen 18.500 Zuschauern entwickeln konnte.

18.500 Fans feiern Teams


Oder, um es am Ende als kleines Fazit mit den treffenden Worten von RWO-Coach Andreas Zimmermann zu sagen. „Meine Mannschaft hat wirklich bis zum Abpfiff alles gegeben und war bis zum Schluss vor allem auch läuferisch voll auf der Höhe. Von meinen Jungs musste niemand mit Krämpfen ausgewechselt werden. Jetzt gibt es natürlich hängende Köpfe. Aber das ist Sport, das ist Fußball.“
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