Strahlende Gesichter in Süchteln

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Das Starterfeld um 8 Uhr.
 
Urkunden und Präsente liegen bereit.
Beim 49. Süchtelner Höhen Prof. Marathon gab es am Wochenende nur strahlende Gesichter. Wieder hatten sich 12 Teilnehmer eingefunden um an dieser schönen Serienveranstaltung teilzunehmen. War es am Vortag noch mit über 20 Grad bereits Sommer gewesen, zeigte das Thermometer nun mit moderaten 13,5 Grad eine ideale Lauftemperatur.
Nach und nach kann Claudia erneut viele bekannte Gesichter begrüßen, aber es tauchen auch immer wieder neue Läufer auf, welche durch Mundpropaganda auf diese schöne Laufveranstaltung aufmerksam wurden. Volker und Peer sind hier bereits Dauergäste, genau wie Svenja, Dennis, Wolfgang und Volkmar. Für mich ist es ja auch schon hier die achte Teilnahme.
Schnell haben wir alle unsere Startnummer in den Händen und ich staune wieder über die bereitstehende üppige Verpflegung. Mit einer Startgebühr von 15 Euro ist man dabei. Dafür gibt es eine offiziell vermessene und vom DLV genehmigte Strecke, welche bestens markiert ist.
Nach dem obligatorischen Startfoto erfolgt pünktlich um 8 Uhr durch Pedro das Startsignal. Die Hindenburgstrasse unterqueren wir durch einen buntbemalten Tunnel und laufen dann an der Volksbank Arena vorbei hinauf zur Irmgadiskapelle. Diese Kapelle ist das Süchtelner Wahrzeichen und wurde 1664 zu Ehren der heiligen Irmgard von Süchteln erbaut.
Schnell haben sich kleine Laufgruppen gebildet und ich laufe mit Claudia, Peer und Volkmar zusammen. Am Klettergarten vorbei geht es kreuz und quer durch den Wald. Bei Kilometer 3 verlassen wir den Wald und laufen nun auf einer langen Geraden parallel zur Autobahn. Hinter einer Kurve erwartet uns ein kurzer aber heftiger Anstieg. Die Höhenmeter sollte man bei diesem Lauf nicht unterschätzen. Der Laufcomputer von Peer zeigt am Ende insgesamt über 780 Höhenmeter. Da bekommt der Name Höhenmarathon nochmals seine Berechtigung.
Jetzt laufen wir wieder zurück zur Hindenburgstraße. Die Runde beträgt 6,4 Kilometer und muss somit 6mal plus einer Abschlussrunde durchlaufen werden. Pedro notiert die Runden je Läufer und wir trinken etwas aus dem reichhaltigen Angebot. Claudia und Peer haben es heute eilig und sind schnell wieder auf der Strecke. Volkmar und ich lassen uns etwas mehr Zeit und beschließen es heute langsamer anzugehen. Volkmar erzählt von seiner Urlaubsreise nach Cuba und leidet immer noch etwas unter dem 6stündigen Zeitunterschied. Da ich mit einer leichten Erkältung kämpfe ist sowieso Vorsicht geboten. So können wir uns prima unterhalten und stellen bald viele Gemeinsamkeiten fest. Volkmar ist ein Mann der ersten Stunde beim 100 MC und kann mir viele Geschichten aus der Vereinschronik erzählen.
Die Runden vergehen also wie im Fluge und immer wieder kommen uns die Mitläufer entgegen. Auch wenn es in der vierten Runde einige Regentropfen gibt, tut dies der Stimmung keinen Abbruch. Wir staunen mit welchem Tempo Claudia heute die Strecke angeht. Kein Wunder, dass der Abstand zu uns immer größer wird. Nachdem uns die Führenden bereits überrundet haben, machen wir uns nach der sechsten Runde auf die Zielgerade. Jetzt können wir allerdings bereits nach zwei Kilometer am Wendepunkt wieder zurücklaufen und erreichen dann nach 5:38:33 das Ziel. Dies ist heute Platz 6 bei den Männern.
Claudia hat mit 4:47 eine neue persönliche Bestzeit auf dieser Strecke aufgestellt und ist natürlich entsprechend glücklich. Bald sind alle Läufer im Ziel und Claudia kann die Urkunden verteilen. Gleichzeitig erhält jeder noch ein schönes Badetuch als Präsent.
Als dann noch Claudias Sohn Tiago vom Schwimmen zurückkommt und freudestrahlend erzählt, dass er das Seepferdchen geschafft hat wird der Tag mit Freudentänzen beschlossen. Wenn die Stimmung schon bei der 49. Auflage so ausgelassen ist, wie wird es dann erst am 02.05. beim 50. Jubiläum werden?
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