Viel Kampf und wenig Lohn

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Jugendregionalliga U16 weiblich

Sterkrade 69ers - NB Oberhausen 46:59

Am vergangenen Sonntag stand für die weibliche U16 der Sterkrade 69ers erneut das Duell mit dem Lokalrivalen und direkten Tabellennachbarn der NB Oberhausen auf dem Programm. Da bereits die Hinspielniederlage in der Halle Ost nach einer insgesamt leider viel zu schwachen Vorstellung schmerzte, sollte nach Wunsch der 69ers in der heimischen „Käthe“ eine Wiedergutmachung gelingen.

Der Start war auch durchaus vielversprechend, die 69ers gingen nach drei Minuten zunächst mit 8:4 Führung. Danach fand NBO jedoch immer besser ins Spiel und konnte dank kompakter Verteidigungsarbeit die Offensivbemühungen der Sterkraderinnen stark unterbinden. Die erste Führung der Gäste nach sechs gespielten Minuten somit die logische Konsequenz (10:11). Was in den folgenden Minuten geschah, muss im Nachhinein trotz der noch vielen verbleibenden Minuten auf der Spieluhr leider bereits als entscheidende Phase des ganzen Spiels bezeichnet werden. Begünstigt durch einige unbedrängte Fehlpässe in Folge und schlechte Entscheidungen in der 69er-Offensive, die folgte ein 0:13-Fastbreak-Lauf der Gäste, der für die 69ers in einem 10-Punkte-Rückstand zum Ende des ersten Viertels mündete.

Das zweite Viertel sollte leider nicht besser beginnen, wieder wurde ein 6:0-Run von NBO zugelassen. Da im Folgenden die 69ers in der Verteidigungsarbeit wieder deutlich zulegen konnte, die Helpside besser stand und beim Rebound ordentlich zugepackt wurde, konnte das Viertel trotz nach wie vor dürftiger Offensivausbeute jedoch wesentlich ausgeglichener gestaltet werden (Halbzeitstand: 16:31).

Nach der Halbzeitpause schien der Kampfgeist der 69ers dann glücklicherweise bei jeder Spielerin geweckt. Die Vorgabe der Trainerinnen weniger kompliziert zu spielen, die freien Räume besser zu nutzen und selbstbewusst die offenen Würfe zu nehmen schien angekommen. Allerdings brachte die vermehrte Konzentration auf den Angriff auch wieder einige individuelle Nachlässigkeiten in der Defensive mit sich. So konnte die starke NBO-Spielmacherin, die in der ersten Halbzeit noch gut aus dem Spiel genommen werden konnte, wieder mehr aufdrehen und erzielte allein 14 ihrer 18 Punkte in der zweiten Hälfte. Insgesamt verkauften sich die Gäste auch weiterhin wesentlich besser in Offense und Defense, sodass für die Sterkraderinnen am Ende ein verdiente 46:59-Niederlage zu Buche stand.

Für die 69ers spielten:

Sophie Boms (11/1), Theresa Giesen, Jana Vinalmont, Leonie Nietzke, Ezgi Tas (12/1), Pia Sobczak (2), Julia Kriesel (2), Enya Frese (2), Pauline Giese(8) und Magdalena Anderheide (9)


Geschrieben von Kristina Wencki
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