Zitterpartie zum Jahresbeginn

Anzeige

Sterkrade 69ers Damen 3 siegt knapp mit 50:48

Am gestrigen Sonntag empfingen die Sterkraderinnen die VfvB Ruhrort-Laar zum Heimspiel im Käthe-Dome. Nach einem entspannt gewonnenen Hinspiel standen die Vorzeichen für einen erneuten Sieg gut. In der ersten Spielminute eröffnete van Gelder das Spiel mit zwei Blitzangriffen und daraus resultierenden 4 Punkten für die 69ers. Die anschließenden Korberfolge von Wojcicki, Groh, Finkeldey und Werner brachten die Sterkraderinnen mit 16:10 Punkten nach dem ersten Viertel vorerst in Führung.

Nach der kurzen Verschnaufpause sollte sich nun das Blatt zugunsten der Gäste wenden: Einfache Korbchancen der Gastgeberinnen verfielen ihr Ziel, die Defense wirkte holperig, sodass die spielerisch unterlegenen Duisburgerinnen zuviele Korbchancen erhielten und nutzten. Die Nachwuchsspieler fanden nicht wie erwartet in das Spielgeschehen. Der Halbzeitstand war mit 24:27 verdient aus Sicht der Gäste, für Sterkrade aber mehr als inakzeptabel.

Nach der Halbzeitpause stellte Trainerin V. Zirwes das Maximum an Spielerfahrung aufs Feld, um die im vorangegangenen Viertel fehlende Struktur wiederherzustellen. In der 25. Minute gelang dann endlich mit 30:30 wieder der ersehnte Ausgleich. Mit dem ausgeglichenen Spielstand wurde die Spielweise beider Teams zusehends härter. Nach einigem Punktehin- und Hergeschiebe durch daraus resultierenden Freiwürfen behielten die 69ers einen kühlen Kopf und erspielten sich einen, wenn auch kleinen, Vorsprung zum 42:39 im dritten Viertel.

Die Spannung in der Halle war bei allen Anwesenden deutlich spürbar. Kein Ball wurde aufgegeben, jeder Angriff auf beiden Seiten ausgebremst. Dem Dreier von Anderheide in der 32. Minute folgten zwei Gegenkörbe, Auszeit Sterkrade. Die klare Ansage von Coach V.Zirwes war, bewusst Fouls zu ziehen, um selber Freiwürfe zu bekommen und die stark mit Fouls belasteten Topscorer der VfvB vom Spielfeld zu bekommen. Zumindest der erste Teil des Plans ging auf: In den letzten 4 Spielminuten gab es lediglich 2 Feldkörbe durch die Gäste. Alle weiteren Punkte beider Teams wurden ausschließlich über Freiwürfe erzielt. Hier zeigten die 69ers Nervenstärke und konnten so das Freiwurfduell mit 5:1 Treffern und dadurch letztlich auch das Spiel mit 50:48 Punkten Endstand für sich entscheiden.


Für die 69ers kämpften und siegten: van Gelder (4), Anderheide (5), Groh (11), Finkeldey (9), Wojcicki (5), Groß-Blotekamp (4), Aßmuth (2), Janzon (4), Werner (4), Zirwes, F. (2), Pittard, Sprenger


Verena Zirwes
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.