3. nationaler Radverkehrskongress in Münster am 13. und 14. Mai 2013

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Michael Groschek (Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW)
 
Dr. Peter Ramsauer (Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung)
Münster: Halle Münsterland |

„Den Radverkehr gemeinsam weiterentwickeln“

war das Bestreben alle Beteiligten.
Es trafen sich ca. 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, in der Halle Münsterland, um in acht Foren die verschiedenen Beiträge zur Entwicklung des Radverkehrs zu diskutieren.
Eröffnung durch Dr. Peter Ramsauer (Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) – Hauptthemen: Verbesserte Verzahnung der verschiedenen Verkehrsmittel und Rücksichtnahme der einzelnen Verkehrsteilnehmer aufeinander.
Grußworte von Michael Groschek (Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW) – Hauptthemen: Durchsetzung des Konzeptes Nahmobilität 2.0; Bau des Radschnellweg und Wettbewerb; viele Altlasten, wenig finanzieller Spielraum.
Grußworte von Marcus Lewe (Oberbürgermeister der Stadt Münster) Wege der Stadt Münster zur Fahrrad Hauptstadt; Bürger Aktionen – neue Radwege durch Bürgerinitiativen mit Förderung und Teilfinanzierung. Frühzeitige Umlenkung der Priorität vom Auto auf die Radnutzung. Weichenstellung bereits in den 40er Jahren.
Es folgte ein Vortrag von Robin Lester Kenton über die Veränderungen der Verkehrspriorität in New York City und Umgebung. Ausbau und Erschaffung von Radwegen, auch dort wo eigentlich kein Platz mehr ist. Verbesserung des Wohnumfeldes.
Die Teilnehmer verteilten sich anschließend auf die verschiedenen Foren.
Thema 1 Gut geplant und mitgedacht – integrierte Radverkehrsplanung und –Konzeption.
Thema 2 Radfahren leicht gemacht – Infrastruktur fahrradfreundlich und bezahlbar gestalten.
Thema 3 Sicher mit dem Rad ans Ziel – Erkenntnisse und Innovationen zur Radverkehrssicherheit.
Thema 4 Radfahren erfolgreich kommunizieren – Strategie für Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit
Thema 5 Mit dem Rad auf Tour – Chancen und Herausforderungen des Radtourismus
Thema 6 Elektromobilität in der Stadt – Potenziale von Pedelecs im Alltags- und Wirtschaftsverkehr.
Thema 7 Richtig verbunden: Radverkehr und ÖPNV.
Thema 8 Wissen macht mobil – Wege der Mobilitätsbildung für alle.
Außerdem wurde der Deutsche Fahrradpreis – best for bike 2013 verliehen.
Ausgezeichnet wurden die fahrradfreundlichste Entscheidung in der Kategorie Alltagsmobilität und Tourismus/Freizeit sowie die fahrradfreundlichste Persönlichkeit 2013.
Das Projekt „Fahrradkonzert im Rahmen der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci“ und die Stadt Soest haben den Deutschen Fahrradpreis 2013 erhalten
In der Kategorie Alltagsmobilität konnte sich die Stadt Soest mit der Markierung eines Schutzstreifens in der Mitte der Jakobistraße durchsetzen, einer einfachen aber effektiven und kostengünstigen Sicherheitsmaßnahme für Radfahrer.
Nominiert in der Kategorie Tourismus waren auch die „Interaktive Rundroutingfunktion für Radfahrer“ des Radroutenplaners Schleswig-Holstein der Tourismusagentur Schleswig-Holstein sowie der Brückenradweg Bayern-Böhmen, ein grenzüberschreitendes Projekt zwischen deutschen und tschechischen Gemeinden.
Im Rahmen des 3. Nationalen Radverkehrskongresses in Münster wurde zudem die Schauspielerin Michaela May als fahrradfreundlichste Persönlichkeit ausgezeichnet.
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