60 Jahre evangelische Christuskirche in Olfen - Festgottesdienst und Empfang mit vielen Gästen

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Jubiläum in OIfen - 60 Jahre ev. Christuskirche: So sieht die Kirche heute aus. Foto: Werner Zempelin
 
Jubiläum in OIfen - 60 Jahre ev. Christuskirche: So sah die Kirche 1952 aus. (Foto: Ev. Christusgemeinde Olfen)
60 Jahre evangelische Christuskirche in Olfen – das ist ein Ereignis zum Feiern und die Vergangenheit wieder aufleben zu lassen. So voll wie am Sonntagmorgen hat man die Christuskirche schon lange nicht mehr gesehen, denn zum Festgottesdienst war alles erschienen, was in Olfen Rang und Namen hat – und natürlich viele Gemeindemitglieder.

Nachdem der Gottesdienst mit dem Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“ beendet war, schloss sich der Festvortrag „Ein Blick in die Geschichte“ des Realschulrektors Dr. Hans-Jürgen Smula (Olfen) an. Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates der katholischen Pfarrgemeinde St. Vitus, Heidemarie Wefer sowie Pastoralreferent Martin Reuter überbrachten Glückwünsche und Grüße der katholischen Schwestergemeinde. Beide bedankten sich für die langjährige gute Zusammenarbeit und wünschten „Gottes Segen für den weiteren gemeinsamen Weg“.

Es folgten Grußworte vom Bürgermeister der Stadt Olfen, Josef Himmelmann, der von der „Integration“ der evangelischen Mitbürger am Beispiel des Fußballspiels aus eigener Anschauung launig berichtete und der Gemeinde zu dem „Reichtum an Menschen“ gratulierte, die sie tatkräftig unterstützt haben. Auch Moritz Graf von Hagen-Plettenberg (Haus Sandfort) ließ es sich nicht nehmen, Grüße zu überbringen, denn seine Familie ist eng mit dem Aufbau der evangelischen Gemeinde verbunden.

Die „Präsentation in Bildern“ von Hans-Jürgen Smula begann mit der „Entstehung der Evangelischen Kirchengemeinde Olfen-Seppenrade nach dem 2. Weltkrieg“. Binnen ganz kurzer Zeit stieg die Anzahl evangelischer Christen durch den Zuzug von Vertriebenen von 800 auf 6500 in der „Großgemeinde Lüdinghausen“ 1946 an. So ergab sich für Olfen der Wunsch und die Notwendigkeit ein eigenes Gotteshaus zu besitzen, daher die Grundsteinlegung 1952. Fotos zeigten die Einweihung der Christuskirche am 9. August 1953, die Pfarrer im Pfarrbezirk Olfen/Seppenrade zwischen 1950 und 1967 (Wilhelm Vieler, Werner Bachert, Hermann Nahrgang) und den Aufbau der evangelischen Volksschule in Olfen.

Es folgte eine Übersicht der Entwicklung von 1967 bis 2006. So wurde 1979 die Christus‐Kirche renoviert und erweitert: Neben dem Kirchenraum mit Empore verfügte sie nun über einen Gemeinderaum, Bücherei, Jugendräume, Küche und Sanitärräume. Die Pfarrer in diesen Jahren waren Rolf Lindig und Hans‐Jürgen Witt. Seit Juni 1992 leitet Pfarrer Thorsten Melchert die Geschicke der Kirchengemeinde Olfen.

Im Vorwort zur Festschrift schreibt er: „Seit 60 Jahren versammeln sich Menschen in der Christuskirche, um Gottesdienst zu feiern, Gemeinschaft zu pflegen, füreinander da zu sein und ihren Glauben zu leben. Aus diesem Grund hat sich das Presbyterium entschlossen, zur Feier des Jubiläums eine Festschrift herauszugeben, die Auskunft gibt über die Geschichte, das Leben und die Arbeit der Gemeinde und ihrer Einrichtungen“. Nach dem offiziellen Teil gab es einen Empfang, wo sich viele „alte Bekannte“ und Freunde der Gemeinde wiedersehen konnten.

Bereits am Samstag gab es eine Veranstaltung in der Kirche (Mitarbeitenden-Abend), zu der auch Superintendentin Meike Friedrich (Evangelischer Kirchenkreis Münster) erschienen war und die Andacht hielt. Eingeladen waren eine Reihe kirchlicher Mitarbeiter, die bereits vor etlichen Jahren („als es anfing“) dabei waren (Heinz Lutter, Ingeborg Engbert) und die aktuell wichtige Aufgaben in der Kirchengemeinde übernommen haben: Sylvia Schierstedt, Ellen Schlüter, Hildegard Richter, Jutta Lippelt, Cordula Würtz, Herbert Feldmann, Wilma Koch. Im Rahmen von Interviews kamen interessante Fakten und Einzelheiten zutage. Anschließend gab es ein gemütliches Beisammensein bei leckerem Essen.
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Hans-Jürgen Smula aus Gelsenkirchen | 12.09.2013 | 16:43  
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