Wolf Coderas „Session Possible“ zum zweiten Mal in Olfen - Fotostrecke

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Impressionen von Wolf Coderas „Session Possible“ in Olfen. Foto: Werner Zempelin
Samstagabend ging in Olfen „die Post ab“ – allerdings nicht wie zur Premiere letztes Jahr im illuminierten Naturbad, als dort das erste Open-Air-Konzert mit Cocktailbar und Strandkörben für alle Musikbegeisterten über die Bühne ging. Wegen des unsicheren Wetters wurde diese Musikveranstaltung unter dem Titel „Session Possible“ kurzfristig in die Wolfhelm-Gesamtschule verlegt, was der Stimmung zum Glück keinen Abbruch tat, denn rund 500 Besucher waren gekommen, um einen außergewöhnliches Abend mit Live-Musik aus den Bereichen Soul, Pop und Rock „hautnah“ zu erleben.

Möglich wurde dies, weil die Bühne im Forum der Wolfhelm-Gesamtschule mittig und beinahe ebenerdig aufgebaut war, so dass eine tolle Nähe zum Publikum und eine sehr persönliche Atmosphäre entstand. So gab es ein außergewöhnliches Programm mit „Superstars der zweiten Reihe“ um Wolf Codera und seiner Band, denen es bei dem begeisterten Publikum problemlos gelang, das Konzert zu einem besonderen Highlight zu machen, bei dem fast jeder in Bewegung war. Animiert durch mitreißende Musik und die Auftritte der Künstler, die wussten, wie sie die Besucher begeistern und zum Mitmachen „bewegen“ können.

Aktuelle Popsongs mit hohen Chart-Plätzen, aber auch unbekanntere Soulstücke wurden überzeugend interpretiert, wobei eher ungewöhnliche Gesangseinlagen und Soli aller Künstler eingebaut wurden, so dass jedes Stück eine unverwechselbare Note bekam. Sängerin Aniko Kanthak, die vielen aus der „Tony Mono Show“ bekannt ist und der aus Ohio stammende Sänger und Komponist Elliot (Munnerlyn), der unter anderem mit den „Weather Girls“, Xavier Naidoo und Randy Crawford zusammengearbeitet hat, hatten es gleich mit dem „gewissen Etwas“ geschafft, die Besucher aus Olfen und vielen umgebenden Orten in ihren Bann zu ziehen.

Als besonderen Künstler konnte Wolf Codera am Bass Claus Fischer begrüßen, Ehemann von Anke Engelke und ehemaliges Mitglied der TV-Total-Band „The Heavytones“. Am Keyboard begeisterte mit einer Klasse-Performance Lutz Krajenski, der allein bei fünf Tourneen mit Roger Cicero unterwegs war und viel Beifall mit seinen Soloeinlagen einheimste. Am Schlagzeug „tobte“ sich überzeugend Marcus Möller aus und die Saiten zum Schwingen brachte auf beeindruckende Weise Gitarrist Ulrich Rode. Einfühlsame, aber auch kräftige Klänge von Saxofon und Klarinette gab es bei Wolf Codera, dem „Chef“ der Gruppe. Am Ende des überaus gelungenen Abends stand jedenfalls fest: Codera versteht es, trotz immer wieder neuer Gesichter, die musikalische Qualität seiner „Session Possible“ hoch zu halten. So war ihm und seiner Band zu Recht begeisterter Applaus sicher.
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2 Kommentare
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Gabriele Reinders aus Essen-Süd | 16.09.2013 | 08:41  
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Lisa Lorenz aus Olfen | 17.09.2013 | 09:41  
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