Wespen, Hornissen und Marienkäfer als ungebetene „Mitesser“ am Obst

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Wespen und Marienkäfer als ungebetene „Mitesser“. Foto: Werner Zempelin
Olfen – Wenn man dieser Tage auf seinen Apfelbaum schaut, kann einen schon die Wut packen, obwohl dort leckere und süße Äpfel hängen: Es ist wegen der unerwünschten „Mitesser“.

Bei den Mitessern handelt es sich allerdings nicht um Menschen, die sich an den Früchten gütlich tun, sondern massenhaft Insekten. Während es vor ein paar Jahren hauptsächlich Marienkäfer waren, die es sich bei den Äpfeln gut gehen ließen - manchmal über 30 Käfer auf einer Frucht - entwickeln sich in diesem Jahr Wespen und Hornissen zur großen Plage für Obstbauern und Kleingärtner: sie fressen große Löcher in die Äpfel hinein, so dass die anschließend anfangen zu faulen.

Eigentlich gibt es wegen des schönen Sommers eine gute Obsternte, aber diese ist nun durch die gelbschwarzen Insekten ernsthaft bedroht.
Tröstlich ist, dass sie die Pflaumen bisher nicht für sich entdeckt haben, vielleicht sind die ihnen (noch) zu sauer. Sauer sind in jedem Fall die Kleingärtner, die sich nur durch zeitige Ernte vor größeren Verlusten bewahren können.
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