Olfens neuer Bürgermeister Wilhelm Sendermann ins Amt eingeführt und vereidigt

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Stellvertretender Bürgermeister Christoph Kötter (l.) gratulierte im Namen des Rates und überreichte einen Blumenstrauß an Wilhelm Sendermann. Foto: Werner Zempelin
 
Nach der Amtseinführung: Wilhelm Sendermann mit Ehefrau Doris und Tochter Laura. Foto: Werner Zempelin
Olfen – Der neue Bürgermeister der Steverstadt heißt Wilhelm Sendermann – er wurde im Rahmen der Ratssitzung am Donnerstag in sein Amt eingeführt und vereidigt.

Anschließend stellte er in seiner Antrittsrede die wichtigsten Ziele seiner Amtszeit vor und bat um das Vertrauen der Ratsmitglieder und der Olfener Bürger, die den bisherigen Beigeordneten am 13. Sept. mit breiter Mehrheit zum neuen Bürgermeister gewählt hatten.

Der einzig bedeutende Tagesordnungspunkt der Ratssitzung war die Einführung und Vereidigung des neuen Bürgermeisters, da der bisherige – Josef Himmelmann - nach 19 Dienstjahren nicht mehr antreten wollte und in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist.
Christoph Kötter leitete als stellvertretender Bürgermeister die Ratssitzung, bei der sich auch viel Interesse bei den Olfener Bürgern zeigte, denn fast alle Besucherstühle waren besetzt. Ob Schulleiterin, Pastor, frühere Ratsmitglieder oder Altbürgermeister – so viele Gäste bei der Ratssitzung sind sehr selten. Auch viele Mitarbeiter aus der Stadtverwaltung verfolgten die Amtseinführung. Nach seiner launigen Einleitungsrede –teilweise in Reimen („Wichtiger ist, dass er das Stadtwohl nicht vergisst“)- erfolgte die Vereidigung.

Wilhelm Sendermann trat ans Mikrofon und trug die wohlbekannten Worte vor: „Ich schwöre, dass ich das mir übertragene Amt nach bestem Wissen und Können verwalten, Verfassung und Gesetze befolgen und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde, so wahr mir Gott helfe.“ Lang anhaltender Applaus des ganzen Rates war die Folge. Nach Unterzeichnung des Protokolls übernahm Wilhelm Sendermann die Leitung der Sitzung und trug seine Rede vor.

Dabei bedankte er sich bei den Bürgern für ihr Vertrauen, vergaß aber auch nicht den bisherigen Bürgermeister, Josef Himmelmann. „Und wenn ich von der Olfener Bevölkerung spreche, dann … unabhängig davon, ob sie in Olfen geboren sind oder nicht, welche Sprache ihre Muttersprache ist, an welchen Gott sie glauben und welchen Pass sie bei sich haben“, so Sendermann. Und weiter: „Die Ausgangslage für die Arbeit der kommenden Jahre ist sehr positiv“. Damit meinte Bürgermeister Sendermann nicht nur die „ausgezeichnete Haushaltslage“.

Wichtig ist ihm auch, „alle Möglichkeiten zu nutzen, Entscheidungsprozesse nachvollziehbar zu machen. … Deshalb werde ich ab November regelmäßig eine Bürgersprechstunde anbieten.“
Bezüglich der Flüchtlingspolitik stellte Sendermann fest: „In Europa und auch in Deutschland scheint derzeit einiges aus den Fugen zu geraten.“ Zuversichtlich meinte er: „Ich bin mir sicher: Wir in Olfen kriegen das hin.“

Zum Thema Arbeit im Stadtrat führte Sendermann aus, dass „das Aufzeigen alternativer Standpunkte erwünscht ist, aber es ist auch die Bereitschaft zum Kompromiss gefordert.“

Ein wichtiger Wunsch des neuen Bürgermeisters ist, „eine konstruktive, effiziente und erfolgreiche Arbeit für unser Olfen.“
Herzlicher Beifall aller Fraktionen und auch der Gäste stand am Ende der ersten Rede von Bürgermeister Wilhelm Sendermann. Was folgte war ein nettes Beisammensein mit guten Gesprächen, Getränken und Schnittchen.
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