„WasserZwischenRäume“ - ein Projekt für die Gewässer Stever, Dortmund-Ems-Kanal, Selmer Bach und Ternscher See

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Gaben vor der Kulisse des Ternscher Sees die Planungsergebnisse bekannt: Wolfgang Händschke, Bürgermeister Josef Himmelmann (Olfen), Wilhelm Sendermann, Uta Schneider, Bürgermeister Mario Löhr (Selm), Moritz Graf vom Hagen-Plettenberg (v.l.); Foto: Werner Zempelin
Olfen – „Da hat sich ja lange niemand drum gekümmert“, so Uta Schneider, Geschäftsführerin der Agentur „Regionale 2016“ bei einer Tagung am Ternscher See (Selm) zur Präsentation der Ergebnisse des interkommunalen Projekts „Wasserwege Stever“.

Gemeint hatte Schneider die Tatsache, dass die Städte Olfen und Selm zwar „fließend“ ineinander übergehen - nicht nur weil der Fluss Stever sie verbindet, aber die Grenzen zweier Regierungsbezirke (Arnsberg / Münster) dafür „sorgten“, dass in der Vergangenheit sich hier jahrelang wenig getan hat.

Weil aber die Stever von Nottuln kommend, über Senden, Lüdinghausen, Selm, Olfen nach Haltern fließt, beschäftigt sich das Projekt damit, „das Bewusstsein für die Bedeutung des Wasser in der Bevölkerung zu stärken“. Einer der acht Projektbausteine lautet „WasserZwischenRäume“: Im Blickwinkel stehen dabei die Gewässer Stever, Dortmund-Ems-Kanal, Selmer Bach und Ternscher See.

In diesem Bereich stehen bedeutende Veränderungen – so die Planungen – für Olfen und Selm bevor: Die beiden Städte sollen durch Rad- und Wanderwege besser miteinander verbunden werden, um so Städtegrenzen überwinden zu helfen. Der Ternscher See soll um etwa ein Fünftel im Nordostbereich vergrößert werden und erheblich attraktiver werden. Wolfgang Händschke (Stadt Selm): „Das Ziel ist auch eine ökologische Verbesserung des Gewässers“.

Ideen zur Aufwertung und Einbindung des Kanals gibt es bereits ebenfalls: eine Schwebefähre über den Kanal mit Aussichtspunkt könnte sich als neue Attraktion erweisen. Und der Kanal-Radweg soll Teil des Steverauen-Radwegs werden, um damit „die touristische Attraktivität des Gebiets deutlich zu erhöhen“, so Beigeordneter Wilhelm Sendermann (Olfen). Ein Rundweg entlang des Sees soll ihn „erlebbar machen“, meinte Moritz Graf vom Hagen-Plettenberg (Olfen).
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