Ticketverlosung: Zur Aussstellung "Von Buddha bis Picasso - Eduard von der Heydt"

Wann? 28.02.2016

Wo? Von der Heydt Museum, Turmhof 8, 42103 Wuppertal DE
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Die Ausstellung "Von Buddha bis Picasso - die Sammlung Eduard von der Heydt" (hier das Motiv von Paul_Cézanne, Liegender weiblicher Akt) ist in enger Zusammenarbeit zwischen dem Museum Rietberg Zürich und dem Von der Heydt-Museum Wuppertal entstanden. Fotos: Von der Heydt Museum
 
Eduard von der Heydt als „Buddha vom Monte Verità“, um 1930. Foto: Privatbesitz vom Monte Verità.
Wuppertal: Von der Heydt Museum |

Die Ausstellung "Von Buddha bis Picasso - Die Sammlung Eduard von der Heydt", vom 29. September 2015 bis 28. Februar 2016 im Von-der-Heydt Museum Wuppertal, folgt den Stationen Eduard von der Heydts. Der deutsch-schweizerische Bankier (1882-1964) war einer der bedeutendsten Sammler des 20. Jahrhunderts. Mit feinem Gespür für Qualität trug er eine Kunstsammlung von Weltrang zusammen.

Neben herausragenden Meisterwerken der europäischen Kunst von den alten Niederländern über die Impressionisten und Expressionisten bis hin zu Picasso faszinierten ihn die Zeugnisse außereuropäischer Kunst und Kultur – aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien.

Bilder von van Gogh, Munch, Picasso und Gauguin

Entscheidend für den Sammler war die ästhetische Wirkungskraft der Kunstgegenstände. Geleitet vom Gedanken einer Weltkunst, einer universalen Betrachtungsweise der Kunst, präsentierte er Bilder von van Gogh, Munch, Picasso und Gauguin zusammen mit Buddhaköpfen aus China und Kambodscha, mittelalterliche und expressionistische Skulpturen neben Kultfiguren aus Papua-Neuguinea und dem Kongo.
Die Stationen von Eduard von der Heydt reichen von (Wuppertal-) Elberfeld, wo sein Vater, der Bankier August Freiherr von der Heydt, 1902 das heutige Museum mit gegründet hatte, nach Amsterdam, wo er sein erstes Privatmuseum eröffnete, weiter nach Zandvoort, wo er Kunst in seinem Haus am Meer präsentierte, dann nach Berlin, wo er mit der avantgardistischen Ausgestaltung seiner Villa am Wannsee im Bauhaus-Stil und als Vorsitzender der Freunde der Nationalgalerie eine moderne Ausrichtung verfolgte, und schließlich nach Ascona, wo er für seine Kunstwerke ein großzügiges Domizil auf dem legendären Monte Verità, dem „Berg der Wahrheit“, schuf.

Schattenseiten der Biographie

Die Ausstellung führt die bedeutendsten Werke seiner Sammlung wieder zusammen und lässt das weltoffene Flair seines Sammlerlebens wiedererwachen. Sie beleuchtet aber auch die Schattenseiten der Biographie von Eduard von der Heydt: 1937 Schweizer Staatsbürger geworden, war er in Finanzgeschäfte für den deutschen militärischen Nachrichtendienst während des Zweiten Weltkriegs verwickelt. 1948 wurde er deshalb vor ein Schweizerisches Militärgericht gestellt, in dem Prozess jedoch freigesprochen.
Das Von der Heydt-Museum in Wuppertal und das Museum Rietberg in Zürich verdanken seinem Vermächtnis wesentliche Bestände, die zusammengeführt zeigen, dass die Von der Heydt-Sammlung wohl die bedeutendste private Kunstsammlung Deutschlands in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist.

Verlosung: 10x2 Tickets zu gewinnen

Lokalkompass.de und das Von der Heydt-Museum verlosen 10x2 Tickets zum Besuch der Ausstellung. Wer mitmachen möchte, drückt bis Dienstag, 10. November 2015 unter diesem Beitrag "Mitmachen" (die Adressdaten dienen nur dem Versand der Tickets und sind für Außenstehende sichtbar/werden nicht weitergegeben). Wir freuen uns auf die Nachberichte unserer Gewinner über die Ausstellung auf Lokalkompass.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Die Aktion ist bereits beendet!

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