Ein Wertbeitrag für das Zusammenleben

WestLotto-Geschäftsführer Andreas Kötter (Vierter von links) mit seinen ehrenamtlich engagierten Mitarbeitern.

Westlotto-Geschäftsführer Andreas Kötter berichtet in einem Namensbeitrag über das Engagement des Lotterieunternehmens für die Flüchtlingshilfe.

Unternehmen haben sich in Deutschland schon immer und auf vielen verschiedenen Wegen und mit unterschiedlichsten Anstrengungen für das gesellschaftliche Gemeinwohl engagiert. Nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln leisten Unternehmen dies vor allem in ihrem direkten lokalen Umfeld, in erster Linie für Kindergärten und Schulen, aber auch für Freizeit- und Sportvereine sowie Kunst und Kultur. Konzerne haben meist sogar eigene Abteilungen für die Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung (Corporate Social Responsibility, CSR).

Heute erwarten wir alle als Bürger unseres Landes, dass Unternehmen gesellschaftliches Engagement zeigen und damit einen gesellschaftspolitischen Beitrag leisten. Das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen ist also nicht mehr lediglich eine „Wohltat“ des Unternehmers, sondern ein erwünschter und notwendiger Wertbeitrag für das Zusammenleben der Menschen. Es kann, geschickt eingesetzt, dazu dienen, Sozialkontakte und Netzwerke zu schaffen, also Sozialkapital zu bilden. In modernen Gesellschaften ist Sozialkapital ein knappes, wertvolles und oftmals ungleich verteiltes Gut.

Und genau bei diesem Thema setzen wir bei Westlotto mit unserem aktuellen Engagement im Rahmen der Initiative zur Flüchtlingshilfe „Team Westfalen“ des DRK an. Wir geben unseren Mitarbeitern die Möglichkeit, sich sozial zu engagieren. Dafür stellen wir ihnen für einen begrenzten Zeitraum Arbeitszeit zur Verfügung. Im Rahmen der Initiative haben sie die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wie und wo sie helfen möchten. Die Kooperation mit der Initiative „Team Westfalen“ lässt die engagierten Mitarbeiter aber nicht allein, sondern hilft ihnen dabei, ihr Engagement dorthin zu bringen, wo es am nötigsten gebraucht wird.

Dieser Ansatz kann und soll in zweifacher Weise eine positiv ansteckende Wirkung haben: Wir können bei den Mitarbeitern die Motivation entfachen, sich selbst sozial zu engagieren und mithelfen, erste Berührungsängste zu überwinden. Gleichzeitig geben wir darüber hinaus wichtige Anerkennung für den individuellen gesellschaftlichen Einsatz. Und: Wir wollen Zeichen setzen und vorangehen, die Kultur einer gesellschaftlichen Verantwortung mitprägen und uns darüber hinaus, abseits der täglichen Arbeit, durch die Eindrücke und Erfahrungen der Mitarbeiter, neue Impulse in das Unternehmen holen.

Andreas Kötter
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