Eurojackpot: Der goldenste Herbst aller Zeiten

 
WestLotto-Geschäftsführer Andreas Kötter ist auch Chairman der Eurojackpot-Kooperation

Was für ein Start in den Oktober: Dieser Herbst könnte der goldenste aller Zeiten werden.

90 Millionen Euro warten bei Eurojackpot auf einen Gewinner. Erst zum zweiten Mal in der Geschichte der europäischen Gemeinschaftslotterie ist der Jackpot auf die gesetzlich vorgeschriebene Höchstgrenze angestiegen. Räumt ein deutscher Tipper diese fantastische Summe bei der Ziehung am Freitag ab, wäre es der höchste Lotteriegewinn aller Zeiten. Andreas Kötter, Chairman von Eurojackpot, beantwortet die wichtigsten Fragen zum 90-Millionen-Eurojackpot.

Frage: Wie kommt es zu diesem riesigen Jackpot bei der Lotterie Eurojackpot?
Andreas Kötter: Der Eurojackpot ist inzwischen auf die maximale Größe von 90 Millionen Euro angewachsen. Da sich in den letzten neun Ziehungen kein Gewinner in der Gewinnklasse 1 gefunden hat, steht der Jackpot jetzt in dieser Größenordnung!

Kommt das häufiger vor?
Die europäische Lotterie Eurojackpot gibt es jetzt seit März 2012 und es ist erst das zweite Mal, dass der Jackpot auf den Maximalbetrag ansteigt. Folglich schon eine außergewöhnliche Gewinnkonstellation für unsere Spielteilnehmer. Im Mai 2015 war der Jackpot schon mal bei dieser Größe und ging am Ende nach Tschechien.

Beim Eurojackpot machen insgesamt 17 europäische Länder mit. Wie groß sind denn die Chancen, dass ein Deutscher den aktuellen Rekord-Jackpot knackt?
Das steht natürlich in den Sternen. Alle Tipper haben die gleichen Chancen, unabhängig aus welchem Land sie kommen. Jede Tippreihe hat schließlich die gleichhohe Gewinnwahrscheinlichkeit. Aber Eurojackpot ist in Deutschland inzwischen sehr beliebt und hat viele neue Fans. Allein in diesem Jahr gab es bereits zwölf deutsche Millionäre Dank der Lotterie Eurojackpot.

Gab es dabei schon außergewöhnliche Ereignisse?
Das Jahr 2016 war bisher eindeutig ein deutsches „Eurojackpot-Jahr“. Bereits zum Jahresstart gingen bei der Ziehung an Neujahr 49,7 Millionen Euro nach Nordrhein-Westfalen. Zu Ostern toppte das dann noch mal ein Tipper aus dem Rheinland und gewann 76,8 Millionen Euro. Und bei der letzten großen Jackpotphase Ende Juli wurde ein Ehepaar aus Hessen mit dem aktuellen deutschen Rekordgewinn von 84,8 Millionen Euro beschenkt. Folglich würde es in das laufende Jahr passen, wenn auch diese Jackpot-Phase von einem oder mehreren deutschen Tippern beendet wird.

Mehrere Gewinner?
Ja. Bei einem Jackpot wird die Gewinnausschüttung durch die Anzahl der Gewinner in der jeweiligen Gewinnklasse geteilt. Folglich sind theoretisch auch mehrere Gewinner in der Gewinnklasse 1 denkbar. Bemerkenswert ist allerdings, dass es dies bisher beim Eurojackpot noch nicht gegeben hat. Der Jackpot in der Gewinnklasse 1 wurde ausschließlich von einem Tipper oder einer Tippgemeinschaft getroffen.

Sie sprechen das Thema Tippgemeinschaften an. Das ist doch bei einer Jackpotsumme von 90 Millionen Euro eine interessante Spieloption.
In unseren Annahmestellen erscheinen aktuell viele Kunden, die für Spielgemeinschaften aus Sportvereinen, Büros oder für den privaten Kegelclub oder die private Kartenrunde ihre Tipps auf den Eurojackpot abgegeben. Bei 90 Millionen Euro bleibt ja auch für jeden einzelnen noch genügend übrig. Für Tippgemeinschaften bieten wir übrigens entsprechende Serviceformulare an. Diese sollte man nutzen.

Man spricht doch auch gerne im Oktober vom „Goldenen Herbst“. Welches Bild verbinden Sie in diesem Jahr damit?
Andreas Kötter: In unserer aktuellen Bildwelt zum 90 Millionen Eurojackpot wachsen an den Bäumen keine Blätter mehr, sondern es fallen 200 Euro Scheine zu Boden… Wenn auch nicht ganz ernst gemeint. Mit diesem Bild soll die Dimension des 90 Millionen Eurojackpots verdeutlicht werden. Wir wünschen allen Tippern viel Erfolg und einen goldenen Herbst!
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