Bücherkompass: Die Liebe zur Musik

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"Sugar Man" zeichnet den Weg eines Künstlers aus der Vergessenheit zurück auf die großen Bühnen. (Foto: Ullstein)
Musik ist mehr als Noten auf dem Papier, Musiker haben politische Bewegungen begleitet, ihnen einen Klang gegeben, ganze Generationen von Menschen mitgeprägt. In dieser Woche verschicken wir zwei Bücher, mit denen ihr euer musikalisches, aber auch kulturelles Wissen vertiefen könnt.

Cihan Acar: 111 Gründe, Hip Hop zu lieben

In den verlassenen Straßen der Bronx aus der Not heraus entstanden, dient HipHop heute Menschen in aller Welt als Überzeugung, Hobby oder Perspektive. Und doch wird selten eine Kunstform so sehr kritisiert, belächelt und auf einzelne Bestandteile reduziert wie HipHop. 111 Gründe kämpfen hier dagegen an, indem sie Herkunft, Entwicklung und Bedeutung der Kultur nachzeichnen und seinen Pionieren, Legenden, Stars und Höhepunkten ein Denkmal setzen: angefangen von den Gründer-Vätern Kool Herc, Afrika Bambaataa und Grandmaster Flash über Ikonen wie Tupac Shakur und Notorious B.I.G. bis hin zu den deutschen Rap-Stars Kool Savas, Bushido und Kollegah. Wo kommt HipHop her? Was macht ihn aus? Wer hat ihn geprägt? Dieses Buch liefert 111 Antworten.

Strydom / Segerman: Sugar Man

Der Oscar-prämierte Dokumentarfilm »Searching for Sugar Man« begeisterte Millionen Zuschauer weltweit und rührte Tausende zu Tränen. Die einzigartige Geschichte um die Suche nach dem Folksänger wird in diesem Buch erstmals ausführlich und mit vielen neuen Details von den Protagonisten des Films dargelegt. Der »Dylan aus Detroit« hatte Anfang der Sechziger zwei Studioalben voller poetischer Songs aufgenommen, die von der Kritik hoch gelobt wurden, aber kommerziell floppten. Also hängte der Musiker seine Karriere an den Nagel. Wovon er nichts ahnte: Im Südafrika der Apartheid wurden seine Lieder zu Hymnen der Protestbewegung, der Sänger wurde dort in den Siebzigern zum Star. Die Autoren Craig Strydom und Stephen Segerman machten sich auf die Suche nach Sugar Man – von dem alle dachten, er sei tot. Sie fanden ihn als einfachen Stahlarbeiter in seiner amerikanischen Heimatstadt wieder – und verhalfen ihm damit zu einer späten Karriere als Folk-Superstar.

So funktioniert der Bücherkompass:
Wir verschenken jeden Dienstag Bücher an jene, die nach der Lektüre eine Rezension auf lokalkompass.de veröffentlichen.

=> Wer eines der Bücher gratis frei Haus bekommen möchte, schreibt uns hier per Kommentar unter den Beitrag, wieso ausgerechnet er oder sie geeignet wäre, eine Rezension zu schreiben.
=> Bei mehr als einem Interessenten behalten wir uns die Auswahl vor. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
=> Nach Erhalt des Buches bleiben rund vier Wochen Zeit, um hier im Lokalkompass eine Rezension zu veröffentlichen.
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5 Kommentare
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Peter Jablowski aus Bochum | 06.09.2016 | 10:14  
5.148
Manuela Burbach-Lips aus Dortmund-City | 09.09.2016 | 13:32  
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Ulrike Stumpf aus Bochum | 11.09.2016 | 09:45  
Jens Steinmann aus Herne | 13.09.2016 | 11:22  
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Peter Jablowski aus Bochum | 13.09.2016 | 12:18  
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