BVB verpatzt Pokal-Generalprobe, S04 schießt Hoffenheim und Breitenreiter ab und Stuttgart steigt ab

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Marco Reus (r.) rettete dem BVB mit seinem Tor zum 2:2 wenigstens einen Punkt gegen den 1. FC Köln. (Foto: Stephan Schütze)

Thomas Tuchel war nach dem 2:2 gegen Köln sehr verärgert, während Schalke ein 4:1 in Hoffenheim feierte - nachdem André Breitenreiter seinen Entlassung zuvor selbst verkündete.

„Wir haben in zehn Tagen noch einmal fünf Punkte Rückstand auf die Bayern verloren. Wir wollten ihnen in Berlin unbedingt mit nur fünf Punkten Rückstand begegnen“, schimpfte BVB-Trainer Thomas Tuchel nach dem 2:2 am 34. Spieltag gegen den 1. FC Köln. Ungewohnt aufgewühlt war Tuchel, unübersehbar. Das Unentschieden im sportlich bedeutungslosen Duell gegen die Domstädter ärgerte den 42-Jährigen mächtig. Dabei konnte Tuchel noch froh sein, dass seine Mannschaft überhaupt einen Punkt einfuhr.

Reus rettet BVB das Unentschieden

Köln hatte die 1:0-Führung durch Gonzalo Castro durch Tore von Modeste und Jojic bereits zur Halbzeit gedreht. Erst in der 75. Minute glich Marco Reus zum 2:2 aus. Der Tabellenzweite muss seinen Ärger aber schnell in Motivation umwandeln. Schließlich steigt am kommenden Samstag das Pokal-Endspiel in Berlin gegen Bayern München, das wiederum sein Heimspiel gegen den Tabellenletzten Hannover 96 mit 3:1 gewann. Überraschend: Mario Götze erzielte dabei zwei Tore und blühte förmlich auf.

Breitenreiter verkündet selbst seine Entlassung

Ebenso der S04, der der TSG Hoffenheim beim 4:1 keine Chance ließ und bereits nach 14 Minuten mit 2:0 führte. Doch auch, wenn der 15. Saisonsieg und das gleichzeitige 0:0 zwischen Mainz und Berlin im Parallel-Spiel noch dafür sorgte, dass Schalke zwei Plätze auf den fünften Rang klettern konnte, geriet das Ergebnis zur Randnotiz. Denn unmittelbar vor dem Anstoß gab Trainer André Breitenreiter selbst vor laufender Kamera bekannt, dass es sein letztes Spiel mit Schalke sei.

Präsentiert Heidel am Mittwoch neuen Schalke-Trainer?

Bereits am Mittwoch hatte der neue Schalke-Manager Christian Heidel dem Schalke-Trainer telefonisch mitgeteilt, dass er trotz eines gültigen Vertrags bis 2017 nach dem Spiel gegen Hoffenheim entlassen wird. Wer neuer Trainer wird, steht noch nicht fest. Doch bereits am Mittwoch könnte sich das ändern, wenn Heidel sich erstmals den Medienvertretern auf Schalke präsentiert.

VfB Stuttgart: 2007 Deutscher Meister, nun Zweitligist

Solche Luxusprobleme haben Frankfurt und Stuttgart nicht. Letztere verbauten sich die theoretische Chance auf zwei Relegationsspiele selbst, indem sie mit 1:3 in Wolfsburg verloren. Somit muss der Deutsche Meister von 2007 in die zweite Liga absteigen - neben Hannover 96. Ob Eintracht Frankfurt noch folgt, werden die beiden Relegationsspiele gegen den Zweitligisten 1. FC Nürnberg zeigen, die am Donnerstag (in Frankfurt) und Montag (in Nürnberg) stattfinden.

Bremen rettet sich in der 88. Spielminute

Dass Frankfurt überhaupt in die Relegation muss, lag an dem 1:0-Gegen- und gleichzeitigen Siegtreffer der Bremer in der 88. Spielminute, wodurch die Hanseaten sich in letzter Minute noch retteten, während die Eintracht nun noch um den Abstieg zittern muss.
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