Ingo Anderbrügge: „BVB bleibt erster Bayern-Jäger!“

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Ingo Anderbrügge spielte bei Schalke und Dortmund. In der kommenden Saison ist er für den "Steilpass" dabei und tippt die Bundesliga-Spiele vom 1. bis zum 34. Spieltag. (Foto: Gerd Kaemper)

Jetzt ist das Geheimnis gelüftet: Neben Michael Welling, dem Vorstandsvorsitzenden vom Regionalligisten Rot-Weiss Essen, ist Ingo Anderbrügge der zweite Promi, der beim Bundesliga-Tippspiel „Steilpass“ vom WVW- und ORA-Verlag mit tippt. Jener Anderbrügge, der unter anderem 321 Spiele für Schalke und 76 für Dortmund absolvierte und 1997 unter Trainer Huub Stevens den Uefa-Cup mit dem S04 gewann.

Schon damals, beim größten Erfolg der blau-weißen Vereinsgeschichte, dachte An-derbrügge weitsichtig. Parallel zu seiner aktiven Zeit als Fußballer gründete der damals 33-Jährige die Fußballschule „Fußballfabrik“. Zehn Mitarbeiter und 40 Honorar-Trainer beschäftigt die frühere „linke Klebe“ mittlerweile. Dabei ist es dem heute 52-Jährigen wichtig, dass sein „Fußball-Unterricht“ nicht „nur“ als Fußballcamp gesehen wird.

Parallel zum S04 die „Fußballfabrik“ gegründet

„Das liegt vor allem an zwei Gründen“, erklärt Anderbrügge. „Zum einen soll Kindern und Jugendlichen nicht einfach nur Fußball vermittelt werden. Ich habe mich mittlerweile als Fußballlehrer fortbilden lassen und es wichtig, kindgerecht zu trainieren. Vor allem für die Kinder, die keine Chance haben, Leistungszentren zu besuchen.“ Zum anderen soll nicht nur ein gut gespielter Pass gelernt werden. „Die Inhalte sind tiefgreifender. Wir helfen bei der Persönlichkeitsentwicklung. Botschaften und Werte wie Respekt, Disziplin oder Pünktlichkeit sind immer größer werdende Probleme in der heutigen Gesellschaft. Diese vermitteln wir ebenfalls den 3.500 Kindern bei 70 Veranstaltungen pro Jahr!“ Dabei will der Ex-Schalker und -Dortmunder das gar nicht als Kritik an anderen Fußball-schulen verstehen. „Andere machen sicherlich auch gutes Training. Aber vielleicht nur in den Ferien und ohne Maßnahmen, wie wir es tun. Ganz gleich, ob für schwarze oder weiße Kinder, ob Deutsche, Ausländer oder Flüchtlingskinder.“

Anderbrügge arbeitet nur mit Fachpersonal zusammen, das sich zudem zweimal pro Jahr einer internen Schulung unterziehen muss. Ob Basis-, Besten- oder Elitecamp: In Zukunft baut der 52-Jährige mit Partnern in ganz Deutschland seine Fußballfabrik aus. Bereits jetzt sind in den Regio-nen Tübingen, Osterwestfalen-Lippe und Weser-Ems Franchise-Unternehmen entstanden, die die Lizenz erhalten haben und geschult wurden. Insgesamt sind 40 Regionen, in denen jeweils 600 bis 800 Sportvereine vertreten sind, angepeilt.

"Freiburg, Frankfurt und Darmstadt spielen gegen den Abstieg"

Trotz der vielen Arbeit hat Anderbrügge aber natürlich Zeit, um die Bundesliga noch genau zu ver-folgen. „Meister wird natürlich wieder Bayern München. Mit leichten Abstrichen kommt dahinter aber der BVB, der von der übrigen Konkurrenz der erste ist, der dem FCB gefährlich werden kann.“ Trotz des so großen Umbruchs? „Nationalspieler wie Mario Götze oder André Schürrle wollen beweisen, was sie können und das sie es auch konstant abrufen können“, ist sich Anderbrügge sicher, der hinter dem BVB dann Schalke, Leverkusen, Mönchengladbach und Wolfsburg sieht, die sich um die weiteren Plätze streiten werden.

Wie sein Tipp-Kollege Michael Welling glaubt Anderbrügge, dass Aufsteiger Leipzig einen guten Mittelfeldplatz belegen wird. Dagegen werden Freiburg, Frankfurt und Darmstadt um den Klassen-erhalt kämpfen müssen. „Mit ein bisschen Abstand sehe ich auch Ingolstadt und Augsburg im Tabellenkeller“, so Anderbrügge.

Melden auch Sie sich jetzt beim Bundesliga-Tippspiel „Steilpass“ unter www.lokalkompass.de/steilpass an. Sowohl die Anmeldung als auch das Mitmachen sind kosten-los. Darüber hinaus wartet an jedem Spieltag ein 100-Euro-Gutschein von Roller für jeden Tagessieger auf Sie!
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