1000 Ikonen – Ausstellung im Ikonen-Museum über Petrus und Paulus

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Dr. Hans-Jürgen Schwalm (v.l.), Daniel Alpert und Nils Lange (beide Palais Vest), Dr. Eva Haustein-Bartsch vom Ikonen-Museum und Georg Gabriel (stellvertretender Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung) stellten die Aktion „1000 Ikonen“ vor. Foto: Stadt

Recklinghausen blickt auf 1000 Jahre Stadtgeschichte zurück. Daran eng geknüpft sind die Heiligen Petrus und Paulus. Deshalb gibt es ab Donnerstag, 29. Juni, im Ikonen-Museum eine kleine Ausstellung, die den beiden wichtigsten Aposteln gewidmet ist. Einen Vorgeschmack auf die Ausstellung gibt bereits eine Ikone, die zur Zeit im Palais Vest zu sehen ist.

Bis Ende Juni ist dort, im Erdgeschoss in der Nähe des Info-Points, eine 27,8 mal 24,7 Zentimeter große Marien-Ikone ausgestellt. „Sie macht die Kunden und Besucher des großen Einkaufszentrums auf das Ikonen-Museum als das bedeutendste Museum ostkirchlicher Kunst außerhalb der orthodoxen Länder und als eines der Höhepunkte Recklinghausens aufmerksam“, sagt Georg Gabriel, stellvertretender Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung.

Die Ikone zeigt Maria mit dem Christuskind auf dem linken Arm, auf das sie mit ihrer rechten Hand hinweist. Das Bild ist aus Messing gegossen, der Hintergrund ist mit Ranken verziert und mit farbigem Email geschmückt. Die Ikone wurde im 19. Jahrhundert in Russland – wahrscheinlich in Moskau – hergestellt. Das Ikonen-Museum erhielt sie 2010 aus dem Nachlass eines Mitglieds des Fördervereins EIKON – Gesellschaft der Freunde der Ikonenkunst e.V.

Nahtlos daran knüpft die Ausstellung im Ikonen-Museum an. Eröffnung ist am Donnerstag, 29. Juni, um 16.30 Uhr. Bis zum 24. September sind 19 Ikonen zu sehen.
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