Hedda Gabler und Nina Hoss in der Eröffnungspremiere der Ruhrfestspiele 2013 - Fotostrecke

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Nina Hoss und Bernd Goeser in der Eröffnungspremiere "Hedda Gabler". Foto: Krusebild
"Ich stehe nur so da und schieße in die blaue Luft." – Eröffnung der Ruhrfestspiele mit Stefan Puchers „Hedda Gabler“ in Koproduktion mit dem Deutschen Theater Berlin
Als Eröffnungspremiere präsentieren die diesjährigen Ruhrfestspiele unter dem Motto „Aufbruch und Utopie“ in Koproduktion mit dem Deutschen Theater Berlin Ibsens Drama „Hedda Gabler“. Unter der Regie von Stefan Pucher stehen vom 3. Mai bis 7. Mai 2013 Felix Goeser, Nina Hoss, Margit Bendokat, Anita Vulesica, Bernd Moss, Alexander Khuon und Naemi Simon auf der Ruhrfestspielbühne. Nach ihrer Premiere in Reckling-hausen ist die Produktion „Hedda Gabler“ ab dem 15. Mai 2013 am Deutschen Theater Berlin zu sehen.
Ein großes, wildes und schönes Leben, das ist es, was Hedda Gabler vorschwebte. Ein Leben in eigener Regie. Sie hat nicht ohne Berechnung den aufstrebenden Wissenschaftler Jörgen Tesman geheiratet. Nun ahnt sie, dass sie an seiner Seite vor allem dies finden wird: Konventionen, Bedachtsamkeit und Langeweile. Tesman träumt von einer Professur, die die wirtschaftlich prekäre Lage des Paares verbessern würde. Da taucht sein alter Bekannter Eilert Ljövborg in der Stadt auf, seit jeher Tesmans Rivale in Sachen Sex und Karriere. Ljövborg, ein Mann mit genialischen Zügen, hat seine Suchtprobleme in den Griff bekommen und ein Buch geschrieben, von dem bald alle sprechen werden. Tesman sieht seine Hoffnungen schwinden und Hedda das Kalkül ihres Lebens nicht aufgehen. Nun will sie ihre Energien nicht länger kanalisieren. Mit tödlichen Folgen.
Henrik Ibsen verhandelt zentrale Fragen einer sich als bürgerlich verstehenden Gesellschaft:
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