Historische Orte: Ein Rundgang durch die gute Stube

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(Foto: Stadt RE)

Die Recklinghäuser Altstadt ist die „gute Stube“ des Ruhrgebiets. Und durch die „gute Stube“ führt nun ein neues Fußgängerleit- und Informationssystem.

Damit haben Besucher auch die Möglichkeit, einem neuen Altstadtrundgang zu folgen, der durch alle fünf Quartiere zu 16 historischen Gebäuden und Orten führt.
„Wir wollen, dass sich unsere Altstadt-Besucher sofort zurechtfinden“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche. „Dafür ist das Fußgängerleit- und Informationssystem da. Und neben praktischen Informationen sollen sie auch zu interessanten Orten in unserer ‚guten Stube‘ geführt werden.“

Orangefarbene Schriften auf den Schildern markieren den Altstadtrundgang und leiten zum Beispiel zur historischen Stadtmauer, zum Kirchturm St. Peter oder zu alten Ackerbürger- und Fachwerkhäusern. Insgesamt 16 Orte werden auf dem circa 2,6 Kilometer langen Altstadtrundgang miteinander verknüpft.

Der Rundgang selbst ist barrierefrei konzipiert. Auch beim Design der Schilder wurde auf gute Lesbarkeit geachtet: Es gibt eine geeignete Typografie und starke Kontraste, die die Lesbarkeit der Schilder erhöhen. Die Schilder und Wegweiser gibt es an verschiedenen zentralen Orten der Altstadt wie an Parkplätzen und an den Ein- und Ausgängen der Altstadt-Quartiere. Mitarbeiter der Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR) haben die Schilder aufgestellt und werden sie auch künftig instandhalten. Der Altstadtrundgang wurde in Zusammenarbeit mit dem Verein für Orts- und Heimatkunde Recklinghausen e.V. entwickelt und bezieht deren Informationstafeln mit ein.

Doch der Altstadtrundgang ist nicht nur auf den drei großen Infotafeln, zwölf Infostelen und 40 Pfeilwegweisern markiert. Auch die aktualisierte Broschüre „Zu Fuß durch Recklinghausen“ weist den Weg. „Wir haben drei neue Orte zum Altstadtrundgang hinzugefügt“, sagt Stadtmarketing-Leiter Georg Gabriel. „Das Willy-Brandt-Haus ist neu hinzugekommen sowie zwei Ackerbürger- und Fachwerkhäuser im Zwei Tore Viertel.“ Die neue Broschüre informiert mit einem kurzen Text über den jeweils markierten Ort. Mithilfe einer kleinen Karte, die in der Mitte der Broschüre abgedruckt ist, können sich die Besucher in der Altstadt orientieren.

Und wer gerade unterwegs ist und die Broschüre nicht zur Hand hat, der kann den Rundgang über den mobilen Internetauftritt der Stadt abrufen. Unter www.recklinghausen.de ist der „Altstadt-Rundgang zu Fuß“ unter Freizeit & Kultur zu finden. Der Weg der Route wird dort beschrieben und auch Informationen zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten können von unterwegs aus abgerufen werden.

Das Fußgängerleit- und Informationssystem hat die Arbeitsgruppe der Stadt gemeinsam mit dem Planungsbüro AB Stadtverkehr Bonn und der Firma Jödicke Kunze sowie mit der Agentur Göke Design entwickelt. Es kostet 216.125 Euro. 80 Prozent davon werden aus Landesfördermitteln bezahlt. 20 Prozent übernimmt die Stadt als Eigenanteil.

Tipp: Mit einem Bummel durch die Geschäfte kann man den Rundgang am Sonntag, 28. Dezember verbinden. Dieser ist verkaufsoffen und damit haben die Einzelhändler in der „guten Stube“ von 13 bis 18 Uhr ihre Pforten geöffnet.
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