Jan Fabre in der Kunsthalle - Fotostrecke zur Ruhrfestspielausstellung

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Das Feldzelt mit dem Insektenlabor. Foto: Krusebild
Zum ersten Mal präsentiert Jan Fabre in einer Übersichtsausstellung in der Recklinghäuser Kunsthalle den Teil seines Frühwerks aus den Jahren 1975 bis 1979, der sich mit dem Thema Insekten beschäftigt und richtungweisend für sein weiteres Kunstschaffens war.

Die Ausstellung erzählt von der leidenschaftlichen Faszination Jan Fabres für Insekten und Spinnen, die den Anfang seines Œuvres markieren und sich bis heute wie ein roter Faden durch sein Gesamtwerk zieht.

Fabre nähert sich dem Thema nicht nur auf entomologische Weise, er untersucht zugleich die Phänomene der Natur, Leben und Tod, Tier- und Menschenkörper, das äußere Bild und die innere Bedeutung. Dies bestimmt bis heute sowohl seine Theaterarbeit, seine visuellen Kunstwerke wie auch seine Texte.

In der Kunsthalle präsentiert er mehr als 120 frühe Zeichnungen, die bislang nur einmal in der Öffentlichkeit gezeigt wurden, dazu gibt es Vitrinen mit surrealen Insektenskulpturen. Außerdem gibt es zwei Installationen: Ein Feldzelt mit Insektenlabor und ein Spinnenkopftheater.

Die Austellung ist vom 21. April bis 23. Juni zu besichtigen. Die Kunsthalle hat dienstags bis sonntags und an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Öffentliche Führungen finden sonntags um 11 Uhr statt.
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