Papier trifft Plastik - Ausstellung in Kunsthalle

Anzeige
Bürgermeister Wolfgang Pantförder (rechts), Kunsthallen-Leiter Prof. Ferdinand Ullrich (1.v.l.), der stellvertretende Leiter der Kunsthalle Dr. Hans-Jürgen Schwalm (2.v.l.) und die Kulturdezernentin Genia Nölle (3.v.l.) stellen mit Recklinghäuser Künstlern die Ausstellung „Papier trifft Plastik“ vor. Foto: Stadt Recklinghausen
Papier und Plastik stehen im Mittelpunkt einer von der Kunsthalle Recklinghausen kuratierten Ausstellung vom 13. Oktober bis 24. November. Eröffnet wird sie am 12. Oktober um 17 Uhr.

Beide künstlerischen Arbeitsfelder - Papier und Plastik - haben eine lange Tradition und zeigen sich heute überraschend vielfältig. Dass sie auch unter Künstlerinnen und Künstlern aus Recklinghausen eine wichtige Rolle spielen, will die Ausstellung deutlich machen.

Sie stellt elf Künstlerinnen und Künstler vor, die in Recklinghausen leben und arbeiten, jede und jeder von ihnen längst keine Unbekannte, kein Unbekannter mehr. Sie alle werden mit verschiedenen Werkgruppen in der Ausstellung vertreten sein, um so die Breite der jeweiligen künstlerischen Produktion sichtbar werden zu lassen.

Die zunächst auf zehn Positionen beschränkte Ausstellung wurde nach dem unerwarteten Tod von Martin Grothusmann um dessen Arbeiten auf Papier erweitert. Martin Grothusmann, 1956 in Recklinghausen geboren, hatte hier seinen Lebensmittelpunkt. Nach einem Studium an der Kunstakademie Münster bei Udo Scheel kehrte er in seine Heimatstadt zurück. Er engagierte sich im Vestischen Künstlerbund und war auch der Kunsthalle Recklinghausen durch seine fotografische Arbeit eng verbunden. Arbeiten von ihm befinden sich zum Beispiel im Besitz der Sparkasse Vest Recklinghausen oder auch der Westfälischen Hochschule, Standort Recklinghausen.

Die Ausstellung präsentiert das Arbeiten auf und mit Papier, sei es malerisch (Paul Hülsmann etwa präsentiert unbekannte Landschaftsmalereien der letzten beiden Jahrzehnte), - zeichnerisch (konstruktiv bei Alfons Kunen oder Peter Witucki, expressiv bei Edgar Eubel, Martin Grothusmann und Ludger Hinse, lyrisch bei James Larsen) oder objekthaft (Danuta Karsten, Gerhard Reinert und Emmy Rindtorff) in vergleichbarer thematischer und formaler Breite wie den Bereich Plastik, Werke, die auf Sockeln oder in einem anders schützenden Rahmen präsentiert werden müssen (Judith Hupel arbeitet mit Eisen und Stein, Ludger Hinse mit Eisen und Stahl, Peter Witucki mit Holz, Alfons Kunen mit Stein, Bronze und Edelstahl, Danuta Karsten, Gerhard Reinert und Emmy Rindtorff mit Fundstücken und Alltagsmaterialien, die sie zu Collagen und Assemblagen verarbeiten).

Teilnehmende Künstler sind: Edgar A. Eubel, Martin Grothusmann, Ludger Hinse, Paul Hülsmann, Judith Hupel, Danuta Karsten, Alfons Kunen, James Larsen , Gerhard Reinert , Emmy Rindtorff und Peter Witucki.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.