Ruhrfestspiele: New Angels

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Szene aus "New Angels" mit Jean-Guillaume-Weis und Sylvia Camarda. (Foto: Bohumil Kostohryz)
Ein Mann sitzt in einer Todeszelle, wartet auf seine Hinrichtung und versucht zu begreifen, was geschehen ist. Edgar Allan Poes berühmte Erzählung ist nur ein Bestandteil von vielen, aus denen Ruhrfestspiel-Leiter Dr. Frank Hoffmann in "New Angels" eine effektvolle und erschreckende Bühnengeschichte konzipiert hat.

Der Titel verweist auf ein Bild von Paul Klee, Angelus Novus, welches, nach der berühmten Deutung von Walter Benjamin, den Engel der Geschichte darstellt, der von einem Sturm rückwärts in die Zukunft getrieben wird, während vor ihm die Zeugnisse der Zerstörung bis zum Himmel wachsen.

Als Kontrapunkt zum Grauen und bösen Witz des E.A. Poe setzt der Regisseur eine erstaunliche Musik, nämlich die Kantaten des Johann Sebastian Bach.

"Alles, was wir sehen oder scheinen, ist nichts als ein Traum in einem Traum." Edgar Allan Poe

Hoffmann hat zusammen mit dem Dirigenten Martin Haselböck und dem Videokünstler Virgil Widrich ein genreübergreifendes Musik- und Tanztheaterprojekt der Gegensätze und Extreme entwickelt.

Das Stück ist als Deutschlandpremiere zu sehen, als Koproduktion der Ruhrfestspiele Recklinghausen, Theatre National du Luxembourgh und Musikkonzept Wien.

Mitwirkende: Christoph Genz/ James Oxley (Sänger)
Syliva Camarda, Jean-Guillaume Weis (Ränzer)
Ensemble: Wiener Akademie/ Musica Angelica Baroque Orchestra Los Angeles

Dauer: zirka 80 Minuten, keine Pause.

Dienstag bis Freitag, 20 Uhr, Halle König Ludwig, Alte Grenzstraße 153, 45663 Recklinghausen. Wer nicht mit dem Auto fahren möchte, kann den kostenlosen Shuttle-Transfer vom Recklinghäuser Hauptbahnhof zur Halle König Ludwig 1/2 nutzen.

Start jeweils 40 Minuten vor Vorstellungsbeginn vom HBF RE, Treffpunkt Alter Busbahnhof.
Rücktransfer ab Halle König Ludwig 1/2 jeweils eine halbe Stunde nach Vorstellungsende.
Bitte vorher rechtzeitig, also nicht auf dem "letzten Drücker", anmelden:
telefonisch unter 02361 / 918 303
oder per E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@ruhrfestspiele.de.
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