27-Jähriger nach Schussverletzung schwer verletzt - Tatverdächtiger festgenommen

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Wie berichtet, wurde ein 27-jähriger Recklinghäuser am 18. Dezember auf der König-Ludwig-Straße durch einen Schuss aus einer Handfeuerwaffe schwer verletzt. Der Recklinghäuser musste notoperiert werden.


Die Staatsanwaltschaft Bochum und eine Mordkommission der Polizei Recklinghausen nahmen zur Klärung der Tatumstände die Ermittlungen auf. Bereits am 19.Dezember nahmen die Ermittler einen 52-jährigen Tatverdächtigen aus Recklinghausen fest. Er wurde der Haftrichterin beim Amtsgericht in Recklinghausen vorgeführt und in Untersuchungshaft genommen.
Durch weitere Ermittlungen, aber auch durch kriminaltechnische Untersuchung der zuerst sichergestellten Schusswaffe, konnte der Tatverdacht gegen den 52-Jährigen nicht erhärtet werden. Er wurde am 23. Dezember aus der Untersuchungshaft entlassen.
Im Rahmen der weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergab sich dann ein Tatverdacht gegen einen Nachbarn des Opfers, einen 53-jährigen Italiener. Dieser war seit der Tat nicht mehr an seiner Wohnanschrift aufgetaucht. Nach umfangreichen, teilweise auch verdeckten Ermittlungen, konnte sein Aufenthaltsort in Dortmund ermittelt werden. Am 28. Januar wurde er durch Spezialkräfte an seinem Aufenthaltsort in Dortmund festgenommen. Bei der
anschließenden Durchsuchung der Wohnung fanden die Ermittler eine umgebaute Schreckschusspistole als mögliche Tatwaffe auf. Die kriminaltechnischen Untersuchungen der sichergestellten Pistole dauern derzeit noch an. Der 53-Jährige wurde noch am 29. Januar der Haftrichterin beim Amtsgericht Bochum vorgeführt, die die Untersuchungshaft anordnete. Hintergrund der Tat sind nachbarschaftliche Streitigkeiten.
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