5 Jahre Hain der Menschenrechte

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Ein Picknick im Hain der Menschenrechte (Foto: Jessica Burri)
Am 24. Juni feierten die Initiatoren des Hains der Menschenrechte – das Fachforum Nachhaltige Stadtentwicklung der Lokalen Agenda 21 der Lokalen Agenda 21 und die Amnesty International Kreisgruppe – das 5-jährige Bestehen ihres Projekts mit einem Picknick. Zu Beginn der Feier begrüßte Dorothea Lüke (Amnesty International) die über 50 in- und ausländischen Gäste des Fests. Danach hielten Bürgermeister Christoph Tesche, Superintendentin Katrin Göckenjan (Evangelischer Kirchenkreis Recklinghausen) sowie Stadtplakettenträgerin Maria Voß (katholische Eine-Welt-Gruppen Recklinghausen) ihre Grußworte. Ewald Zmarsly (Fachforumssprecher) informierte über die Geschichte des Hains der Menschenrechte. Der Hain der Menschenrechte ist eine in Deutschland einmalige grüne, begehbare Infostätte zu den Themen Menschenrechte und Nachhaltigkeit. Er besteht aus 30 Bäumen, die jeweils für einen Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte bestehen. Die Bäume stammen aus 30 Ländern, um die Universalität der Menschenrechte aufzuzeigen. Er wurde von der van Eupen-Stiftung finanziert. Heike Edel (stellv. Leiterin der Käthe-Kollwitz-Schule) hielt eine Rede. Sie kam mit einigen Schülern der Willkommensklasse und deren Eltern, die als Flüchtlinge nach Deutschland kamen. Rangina Khalili, eine Schülerin aus Afghanistan, sprach über die Menschenrechte und das Schicksal ihrer Familie. Ihre Gesamtschule übernahm eine Baumpatenschaft. Es wird zu Kooperationen der Initiatoren mit der Schule kommen. Volker Hardt (Fachforum) und Sabine Ladwig (Amnesty International) führten das Stück „Ein Schiff namens Demokratie“ als Schattentheater auf. Günther Eschrich (Gärtnermeister) leitete eine fachkundige Führung über die Bäume. Das Jazz-Duo Pea & Pat (Sophia Fortmann und Patrick Wörner) begleiteten die Veranstaltung musikalisch.
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