Beeindruckende Reise nach Polen

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Im Rahmen des BRÜCKE-Projekts „KunstORT-Erinnerung“ haben 42 Recklinghäuser Jugendliche eine Reise nach Polen unternommen.

Sie lebten in der schlesischen Partnerstadt Bytom, etwa 85 Kilometer von Krakau entfernt, um sich dort gemeinsam mit polnischen Jugendlichen mit der NS-Zeit auseinander zu setzen. Am Programm beteiligten sich außerdem junge Menschen der ukrainischen Partnerstadt Drohobytsch.

70 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges standen verschiedene Ausflüge auf dem Programm. So besuchten die Jugendlichen das KZ Auschwitz, das Dokumentationszentrum der Deportation der Oberschlesier nach dem 2. Weltkrieg und einen Bunker. Außerdem sahen sie gemeinsam den Film „Schindlers Liste“ und unternahmen die dazugehörige Führung durch Krakau. Um die neuen Erfahrungen besser verarbeiten zu können, wurde ein Workshop in Sandmalerei angeboten.

Aber auch die Geschichte und Kultur des Landes standen für die Recklinghäuser auf dem Plan. So sahen sie zum Beispiel eine Folklore-Tanzdarbietung im Theater „Rozbark“, aßen schlesische Spezialitäten und besuchten das Bytomer Rathaus, in dem sie der stellvertretende Stadtspräsident Andrzej Panek empfing.
Zum Ende der Reise gab es für alle Jugendlichen eine Abschlussfeier in einer Schule mit Musik, Tanz und verschiedenen Mitmach-Shows.

Weitere Informationen in Form eines Online-Tagebuchs der Jugendlichen gibt es im Brücke-Blog unter www.recklinghausen.de.

Die nächste Jugendbegegnungsreise findet vom 7 bis 14. November nach Israel statt und ist ebenfalls Teil des Projektes „KunstORT-Erinnerung“. Organisiert wird das Projekt durch die BRÜCKE, dem städtischen Institut für interkulturelle Begegnung und Integration, gemeinsam mit dem Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt. Finanziert wird es durch den Kinder- und Jugendförderplan des Landes NRW.
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