Bilanz der Silvesternacht: Angriff mit einem Messer und Schäden durch Böller

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(Foto: Thorben Wengert/pixelio.de)

In der Silvesternacht musste die Polizei im Kreis Recklinghausen zahlreiche Einsätze wie Sachbeschädigungen, Ruhestörungen und Körperverletzungen wahrnehmen. Auf den glatten Straßen verletzten sich in zwei Frauen, als sie mit ihren Fahrzeugen von den Fahrbahnen abkamen.

Im Vergleich zu Silvesternächten der vergangenen Jahre war die Einsatzlage allerdings ruhiger. In der Zeit zwischen dem 31. Dezember, 18 Uhr, und Neujahr, 6 Uhr, wurden dennoch fast vierhundert Einsätze verzeichnet.

In Oer-Erkenschwick gerieten bei einem Streit am Haardgrenzweg ein 40-jähriger Oer-Erkenschwicker und ein 21-Jähriger, ebenfalls aus Oer-Erkenschwick, aneinander. Im weiteren Verlauf zückte der 40-Jährige ein Messer und stach dem 21-Jährigen damit ins Bein. Dann flüchtete der 40-Jährige. Polizeibeamte nahmen ihn bei der Fahndung ganz in der Nähe fest. Das Messer konnten sie bei ihm auffinden. Der 21-jährige Oer-Erkenschwicker wurde leicht verletzt und konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

Ein Zigarettenautomat an der Straße "An der Aue" wurde von Unbekannten gegen 22.30 Uhr aufgebrochen. Die Täter sprengten mit noch unbekannten Mitteln den Automaten auf und entwendeten eine unbestimmte Anzahl an Zigaretten. Hinweise erbittet das zuständige Kommissariat unter der Nummer 02361/55-0.

In Waltrop zerstörten Unbekannte mit einem Böller eine Telefonzelle an der Straße "Im Hirschkamp". Aus einer Gruppe von sechs bis acht Personen im Alter zwischen 18 und 20 Jahren wurde der Böller in die Telefonzelle hineingeworfen und explodierte dort. Eine Person soll eine blaue Kapuzenjacke getragen haben.

Nach einem lauten Knall an der Leveringhäuser Straße konnte eine Zeugin gegen 1 Uhr drei maskierte, männliche Täter sehen, die sich an einem Zigarettenautomaten zu schaffen gemacht haben. Die eingetroffenen Beamten stellten fest, dass der Automat offensichtlich mit noch unbekannten Mittelns aufgesprengt worden war. Ob etwas aus
dem Automaten entwendet wurde, ist noch unklar. Die Tatverdächtigen flüchteten in Richtung Dortmund (südl. Richtung). Sie waren ca. 15 bis 20 Jahre alt, dunkel gekleidet, dunkle Kapuzen über dem Kopf und trugen dunkle Gesichtsmasken mit Sehschlitzen vor dem Gesicht. Hinweise zu beiden Fällen erbittet das zuständige Kommissariat unter der Telefonnummer 02361/55-0.
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