Ein Raum fürs Trauern

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Das Konzept steht, die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren für die Themenwoche. Foto: Michaela Kiepe/Bischöfliche Pressestelle
Vom 25. März bis zum 2. April findet in der Recklinghäuser St.-Paulus-Kirche, Kirchplatz 4, die Themenwoche „Trauerraum – Lebensraum“ statt.

"Außergewöhnlich ist der lange Zeitraum und der Ort", erklärt Brigitte Siefert. Die Leiterin des Katholischen Kreisbildungswerk hat gemeinsam mit weiteren sieben haupt- und ehrenamtlichen Frauen, die sich in der Trauerarbeit im Kreis Recklinghausen engagieren und Mitglieder in der Konferenz "remember" sind, ein Jahr lang an dem Programm gearbeitet. "Nun präsentieren wir ein schlüssiges und umfassendes Konzept, das alle Beteiligten mit viel Kraft und Engagement stemmen", sagt sie weiter.
In der St.-Paulus-Kirche werden acht Pagodenzelte aufgebaut, die zu unterschiedlichen Schwerpunkten rund um das Thema Trauer gestaltet werden. So geht es in einem Pavillon darum, wie die Bibel in der Trauer eine Hilfe sein kann. In einem Jugendzelt möchten die Organisatorinnen speziell junge Menschen ansprechen. "Sie können ihre Gedanken und Bitten aufschreiben und in eine Urne werfen. Im Abschlussgottesdienst werden diese dann verbrannt. Ebenso wird ein Kindersarg ausgestellt, der von Jugendlichen bemalt wurde", erklärt Ingrid Schulz-vor der Wülbecke, die den Bereich Gemeindecaritas beim Caritasverband leitet.
"Unser Ziel ist es, die Themen Tod und Trauer in die Öffentlichkeit zu bringen", erklärt Siefert. Dass sich die Gruppe für einen Kirchenraum als Veranstaltungsort entschieden hat, begründet Schwester Marlene: "Wir wollten auf jeden Fall den Bezug zur Kirche herstellen. Zudem ist das Thema in einem geschützten Raum gut aufgehoben."

Die Themenpavillons sind geöffnet von 10 Uhr bis 13 Uhr und von 14.30 Uhr bis 18 Uhr. Das gesamte Programm gibt es unter www.kbw-recklinghausen.de.
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